Ziemlich beste Freunde
veroeffentlicht in: Gesehen, Kultur
Gestern habe ich einen großartigen Film im Kino gesehen: “Ziemlich beste Freunde”. Worum es geht? Philippe (François Cluzet) führt in seiner Villa in Paris scheinbar das perfekte Leben. Er hat unglaublich viel Geld, ist adlig, gebildet und verfügt über eine Heerschar an Hausangestellten. ABER: Er ist vom Hals an abwärts gelähmt und somit stes auf Hilfe angewiesen. Als Philippe auf der Suche nach einem neuen Pfleger ist, taucht Driss (Omar Sy) – ein junger Schwarzer, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde – in Philippes wohlgeordneten Leben auf.
Dabei will Driss von Philippe eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick scheint sich das charmante Großmaul aus den Banlieus auch überhaupt nicht als Anwärter auf den Pflegerjob zu eignen. Doch Driss’ unbekümmerte, freche Art mach Philippe neugierig und er engagiert Driss auf Probe. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, Anzüge und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Wer das herausfinden möchte, schaut sich den Film einfach an und wird mit Sicherheit – genau wie ich – gefangen genommen von einer verrückten, wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird.
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