Genuss

Alicia kocht …

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Mensch & Tier am Montag, 9. Mai 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. George Bernard Shaw

Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. George Bernard Shaw

… vegan. Und das macht sie richtig gut. Wer sich bereits vegan ernährt oder – so wie ich – auf dem Weg dorthin ist, dem kann ich dieses geniale Kochbuch nur wärmstens empfehlen. Aber eigentlich ist es nicht nur ein Koch-, sondern auch ein lesenswertes Sachbuch. Denn über die Hälfte des Buches widmet die Autorin Alica Silverstone dem Thema Ernährung. Was so gesund an ihr ist und was Fleisch, Milchprodukte, weißer Zucker und verarbeitete Nahrung mit uns, unserem Körper, den Tieren und unserer Welt tatsächlich anrichten. Sie zeigt, wie wir fleischlos satt und glücklich sein können, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Radicchiopizza mit Trüffelöl, Kohlrouladen, Süßkartoffel-Linsen-Eintopf oder Erdnusstörtchen im Schokomantel? Hier findet jeder, was seinen Gaumen erfreut. Und das Beste daran? Wer auf tierische Lebensmittel verzichtet, freut sich schon bald über eine glattere Haut sowie einen schlankeren und gesunderen Körper. Viel Freude beim Lesen, Entdecken, Kochen, Schlemmen und Glücklichsein!

Alicia Silverstone: “Meine Rezepte für eine bessere Welt. Bewusst genießen, schlank bleiben und die Erde retten.”, Goldmann Arkana Verlag 2011

Gärtnerglück zur Miete

Kategorie: Genuss, Gute Nachrichten am Montag, 2. Mai 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Wer in der Stadt wohnt, einen kleinen oder vielleicht gar keinen Balkon hat und trotz allem von Herzen gerne gärtnern möchte, der kann sich jetzt ein Beet mieten.

Was gibt’s zu mieten?
Bauern parzellieren Ackerflächen und vermieten die Beete für einen Sommer. Sie bepflanzen diese so genannten “Schnuppergärten”, bevor der Mieter sie ab Anfang Mai übernehmen kann. Von da an harkt, wässert und gärtnert er selbst. Wer Tipps braucht, dem steht der Vermieter stets mit Rat und Tat zur Seite und übernimmt sogar die Urlaubsvertretung.

Wo gibt’s die Beete?
Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) berichtet von Angeboten überall in Deutschland.

Was kann ich anbauen?
Mehr als 20 Gemüsesorten setzen die Anbieter. Wer nicht alle mag, kann auch Sorten wieder herausnehmen. Bei einigen Angeboten bleibt eine kleine Fläche brach, die der Schnuppergärtner selbst bestellen darf. Auch die Nachsaat kann selbst gewählt werden.

Wieviel Zeit muss in investieren?
Dank einer Bewässerungsanlage braucht man in etwa zwei Stunden pro Woche, um sein eigenes Beet zu bestellen.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Bei vielen Angeboten wird die Ausrüstung gestellt. Benötigt werden als Grundausrüstung Harke und Spaten.

Was kostet das Miet-Beet?
Die Preise hängen von der Größe der Parzelle ab. Eine kleine kostet ab 150 Euro pro Saison. Größere Beete bis zu 90 Quadratmetern können bis zu 330 Euro kosten. Über den Daumen gepeilt reicht ein 45 Quadratmeter großes Beet aus, um eine Familie mit drei bis vier Personen regelmäßig mit Gemüse zu versorgen.

Wer mehr Informationen über Miet-Beete sucht oder gleich eins mieten möchte, klickt auf www.gartenglueck.info oder www.meine-ernte.de. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger MAGAZIN Nr. 101)


“Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest.” Paul McCartney

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Mensch & Tier am Mittwoch, 27. April 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Anständig essen

Kategorie: Gelesen, Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur, Mensch & Tier am Freitag, 15. April 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
"Manchmal wünschte ich, ... ein Grillfest wäre wieder ein großes Vergnügen, ohne das dafür an finsteren Orten ... gelitten wird."

"Manchmal wünschte ich, ... ein Grillfest wäre wieder ein großes Vergnügen, ohne das dafür an finsteren Orten ... gelitten wird."

Bekannt geworden ist die Autorin Karen Duve mit ihren Romanen, beispielsweise dem “Regenroman”. Doch nun ist ihr sogenannter “Selbstversuch” erschienen … Bis vor einiger Zeit gehörte Karen Duve nicht gerade zu den Gesundheitsaposteln. Bratwürstchen, Gummibärchen & Co wanderten regelmäßig in ihren Einkaufskorb. Doch dann zog sie mit einer Freundin zusammen, die aufschrie, als Karen zur “Grillhähnchenpfanne für 2,99″ griff. Und Karen musste zugeben, dass das Leben der “Grillhähnchenpfanne” vor ihrer Schockfrostung doch eher unerfreulich gewesen war. Schnell stellte sie sich grundlegende Fragen:

Darf man Tiere essen? Und wenn nicht, warum ist das Essen von Pflanzen erlaubt? Wo beginnt die menschliche Empathie und was ist übertrieben? Was sind wir bereit, aus Rücksicht auf Mitlebewesen zu opfern?

Kurz darauf wollte Karen Duve es wissen. Und so testete sie jeweils für zwei Monate Ernährungsweisen mit moralischem Anspruch: biologisch-organisch, vegetarisch, vegan und frutarisch. Gleichzeitig setzte sie sich mit der jeweils dahinterstehenden Weltsicht auseinander. Zum Ende ihres Selbstversuchs traf Karen Duve für sich die Entscheidung, wie sie sich in Zukunft ernähren und wie sie leben will.

Schnitzel oder Tofuburger?

(Selbst)kritisch und mit einer gehörigen Portion Galgenhumor ist dieses Buch ein echter Pageturner. Schonungslos beschreibt Karen Duve, was wir alle wissen sollten, bevor wir uns bewusst das nächste Schnitzel oder das nächste Stück Käse in den Mund schieben. Aber vielleicht wollen wir das ja, nachdem wir dieses Buch gelesen haben, gar nicht mehr. Ich ernähre mich nun seit anderthalb Jahren konsequent bio-organisch und vegetarisch und muss sagen, dass ich nichts vermisse. Seit Kurzem setze ich mich zudem intensiv mit der veganen Ernährungs- bzw. Lebensweise auseinander und verzichte nun auch weitgehend auf tierische Produkte.

Das erhellende Buch von Karen Duve möchte ich jedem wirklich ans Herz legen. Wie jeder isst und lebt, entscheidet natürlich jeder selbst. Aber ich finde, dass jeder diese Entscheidung bewusst und verantwortungsvoll treffen sollte. Und dabei ist dieses Buch wirklich eine großartige Unterstützung.

Attila – der vegane Jamie Oliver

Heute hat mir eine Freundin einen tollen Link zur Internetseite von Attila Hildmann geschickt. Attila gilt als der vegane Jamie Oliver. Und nachdem ich mir seine aktuellste Kochsendung auf YouTube angeschaut hatte, habe ich mir sofort sein neuestes Kochbuch bestellt. Ich bin schon sehr gespannt und werde in ein paar Tagen sicher darüber berichten.

Weitere Lesetipps zum Thema “Ernährung”: “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer, “Vegetarische Ernährung” von Claus Leitzmann und Markus Keller

Tolle vegetarische Kochbücher: “World Food Café” von Carolyn und Chris Caldicott, “Vegetarisch nach Lust und Laune” von Rolf Hiltl

Empfehlenswerte und unterstützenswerte Organisationen, die unverzichtbare Arbeit leisten und Sie mit wichtigen Informationen versorgen: Deutscher Vegetarierbund, Albert-Schweitzer-Stiftung, PETA

Vegane Lebensmittel erhalten Sie z. B. über folgende Online-Shops: www.govinda-natur.de, www.vegan-wonderland.de

Und wie immer freut sich die Frohe Botschafterin über weitere wertvolle Beiträge, Infos, Tipps und Links zu diesem Thema.


Slow-City-Bewegung

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gute Nachrichten am Mittwoch, 16. März 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Ausgerechnet die Fastfoodkette McDonald’s war der Auslöser für die Entstehung der Slow-Bewegung. Denn als McDonald’s Ende der 80er Jahre in Rom eine seiner Filialen eröffnete, veranstalteten italienische Gourmets spontan ein öffentliches Spaghetti-Essen. Sie nutzten dieses Essen, um zur Rettung der regionalen Küchentraditionen aufzurufen. Seitdem geht diese Idee als Slow Food um die Welt.

Ende der 90er wollten sich toskanische Bürgermeister nicht mehr mit der Beschränkung der Slow-Bewegung auf das Essen zufrieden geben und riefen die “Cittaslow”-Bewegung ins Leben. So formte sich von Italien aus eine neue internationale Bewegung. Die Vereinigung der lebenswerten Städte zählt mittlerweile 135 von Slow-City-Inspektoren geprüfte und zertifizierte Mitglieder in 20 Ländern. Dabei verpflichten sich die Mitglieder, ihre Lebensqualität zu erhöhen.

Das hektische Großstadtleben angenehmer gestalten

Die mehr als 50 zu erfüllenden Kriterien schreiben beispielsweise vor, regenerative Energien zu nutzen, Müll zu recyceln, regionale Produkte zu fördern sowie Grünanlagen und Traditionen zu pflegen. In Deutschland gehören bereits neun Gemeinden zur Slow-City-Bewegung: Deidesheim, Hersbruck, Lüdinghausen, Marihn, Nördlingen, Schwarzenbruck, Überlingen, Waldkirch und Wirsberg. Und selbst in Metropolen wie London (www.slowdownlondon.co.uk) gibt es Ambitionen, das hektische Großstadtleben angenehmer zu gestalten. Wer mehr über die Slow-City-Bewegung erfahren möchte, klickt auf www.cittaslow.info. (Inspiriert von greenpeace magazin. 1.11)

Bio-Slow-Food in Köln

Wer in Köln Slow-Food genießen möchte, dem sei das HERR RIESTER auf der Maastrichter Straße empfohlen. Als Fördermitglied von Slow Food Deutschland e.V. können Sie hier in einem der angesagtesten Szeneviertel Kölns in moderner Atmosphäre entdecken und genießen. Ob beim Einkauf hochwertiger Bio-Feinkost für das Essen zu Hause oder während einer Pause. Hier gibt es Frühstück (Biokäse und Biowurst können Sie sich an der Frischtheke selbst aussuchen), warme Bioküche, Kuchen und Co. Natürlich alles in Bioqualität.


schliessen
E-mail an...