Gesundheit

Bio-Johannisbeeren sind erste Wahl

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit am Mittwoch, 28. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Greenpeace hat Johannisbeeren auf ihren Schadstoff- bzw. Pestizidgehalt überprüft. Heraus kam, dass Bio-Johannisbeeren nicht mit Pestiziden belastet sind. Das ist super. Und ehrlich gesagt, habe ich das auch nicht anders erwartet.

Johannisbeeren aus deutschen Supermärkten hingegen sind nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace zum Teil stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet. So haben Laboruntersuchungen gezeigt, dass die Supermarkt-Beeren sogar regelrechte Cocktails aus bis zu neun unterschiedlichen Pestiziden enthielten. Die Wirkung dieser Pestizidmischungen könne laut Greanpeace “als gesundheitsgefährdend eingestuft werden”. Durchschnittlich hätten in jeder untersuchten Johannisbeere Rückstände von sechs Pflanzenschutzmitteln gesteckt.

Beim letzten derartigen Test im Jahre 2006 waren es durchschnittlich “nur” drei Pestizide pro Beere gewesen. Im Allgemeinen ist bei Obst und Gemüse bereits seit einigen Jahren ein “Trend zu Pestizid-Mischungen” festzustellen, teilte Greenpeace mit. Dabei versuchten die Produzenten durch die Cocktails, die gesetzlichen Grenzwerte für einzelne Pestizidarten einzuhalten, indem sie einfach mehrere Pflanzenschutzmittel miteinander kombinieren.

Laut Greenpeace könnten einige der in den Johannisbeeren festgestellten Pestizide krebserregend oder als Nervengift wirken. Auch kann der Hormonhaushalt von Menschen negativ beeinflusst werden. Das untersuchte Obst kaufte Greenpeace bei den bekannten Discountern Aldi Süd, Edeka, dem Einzelhandelskonzern Metro mit seiner Supermarkttochter Real und bei Rewe mit seiner Discounttochter Penny.

Ich habe mich schon vor langer Zeit dazu entschieden, Obst und Gemüse ausschließlich aus ökologischem Landbau zu kaufen. So habe ich das gute Gefühl, mit frischem Obst und Gemüse leckere, gesunde Lebensmittel zu mir zu nehmen, die ihren Namen – LEBENSmittel – auch verdienen. Zudem wird durch den ökologischen Landbau die Umwelt geschont. Und das kommt nicht nur uns, sondern auch den nachfolgenden Generationen zugute. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger, 27. Juli 2010)

Gute Nachrichten: Schwarzenegger verbietet Käfigeier und Washington führt veganen Wochentag ein

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Gute Nachrichten, Mensch & Tier am Montag, 26. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Arnold Schwarzenegger hat in seiner Funktion als Gouverneur von Kalifornien in der vergangenen Woche ein Gesetz unterzeichnet, welches es ab dem Jahr 2015 verbieten wird, Schaleneier aus Legebatterien zu verkaufen. So müssen dann alle in Kalifornien verkauften Eier den in der Volksabstimmung Prop 2 festgelegten Standards zur Haltung von Legehennen entsprechen.

Ob so genannte “Kleingruppen”-Käfige diesen Standard erfüllen ist zur Zeit noch ein Streitthema zwischen Tierschützern und der Eierindustrie. Vermutlich wird der Fall vor Gericht enden. Aber selbst im ungünstigsten Fall geht man davon aus, dass zahlreiche Supermarktketten in Kalifornien den Verkauf jeglicher Käfigeier stoppen werden (siehe Deutschland, auch hier ist die Einführung der Kleingruppenkäfige gefloppt).

Die zweite gute Nachricht kommt aus der US-Hauptstadt. Washington D.C. hat sich der Meat-Free-Monday-Bewegung angeschlossen und ruft die Einwohner auf, einmal wöchentlich komplett auf den Verzehr von tierischen Produkten zu verzichten. Die Argumente hierzu wurden fast 1:1 aus San Francisco übernommen, der ersten US-Stadt mit vegetarischem Wochentag.

Mehr Wissenswertes rund ums Thema Tierschutz finden Sie unter www.albert-schweitzer-stiftung.de

Prinzessinnengärten

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit am Freitag, 16. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

In Berlin wachsen Kartoffeln und Salat mitten in der Stadt.

In den “Prinzessinnengärten” am Kreuzberger Moritzplatz wachsen zwischen Hochhäusern Karotten, Kartoffeln & Co. Denn hier haben Marco Clausen und Robert Shaw aus ehemals hässlichen Brachflächen einen ökologischen Nutzgarten aus transportablen Hochbeeten angelegt. Robert Shaw hatte diese Form der urbanen Landwirtschaft auf Kuba entdeckt und überlegt, wie und wo man etwas derartiges auch in Berlin machen könnte. Und so bauen Clausen und Shaw seit einem Jahr auf 6000 Quadratmetern alle möglichen, zum Teil seltenen Kulturpflanzen an – von blauen Kartoffeln bis hin zu essbaren Blüten. Zudem sind die Gärten ein Treffpunkt für die Nachbarschaft, die gern mit anpacken darf. Das geerntete Gemüse kann man dann direkt im Hofladen kaufen oder sich im Gartenrestaurant frisch zubereiten lassen. Aber nicht nur das: In den “Prinzessinnengärten” kann man auch etwas über gesunde Ernährung und Öko-Landbau lernen. Jeden Donnerstag ist “Gartentag” mit unterschiedlichsten Kursen von Saatgutvermehrung bis Einmachen. Weitere Infos gibt’s auf www.prinzessinnengarten.net (Inspiriert von Maxi August 2010)

Wer Bio kauft, lebt gesünder

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Gute Nachrichten am Samstag, 26. Juni 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Wissenschaftler vom Max-Rubner-Institut für Ernährung und Lebensmittelforschung (MRI) in Karlsruhe haben herausgefunden, dass Biokäufer gesünder leben. Denn sie essen mehr Obst und Gemüse. Sie verzehren weniger Fleisch und Wurst. Zudem treiben sie mehr Sport und rauchen weniger. “Biokäufer ernähren sich gesünder”, berichtet Ingrid Hoffmann, Leiterin des Instituts für Ernährungsverhalten. Sie leben insgesamt gesundheitsbewusster und wüssten im Großen und Ganzen auch mehr über gesunde Ernährung. Grundlage der Studie ist die Befragung von 20.000 Deutschen zu den Themen Ernährung und Verhalten. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger Magazin Nr. 143)

Yoga wirkt entzündungshemmend

Kategorie: Gesundheit am Donnerstag, 10. Juni 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Auch Pilates macht schön, stark und ist herrlich entspannend.

Auch Pilates hält gesund, macht schön stark und ist herrlich entspannend.

Dass Bewegung Körper und Geist fit hält, haben die meisten von uns wohl schon am eigenen Leib erfahren. Dass insbesondere Yoga Krankheiten vorbeugen kann, ist nun “amtlich”: Wissenschaftler der Ohio State University untersuchten bei 50 Frauen im Alter zwischen 30 und 65 Jahren, inwieweit Yoga gegen Stress wirkt. Gegen einen Faktor, der Entzündungen fördern kann. Dabei sind Entzündungsreaktionen im Körper an verschiedenen Krankheiten beteiligt: Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Arthritis und Alzheimer. Zudem sollen Entzündungsreaktionen das Risiko für die meisten Krebsarten erhöhen.

In der untersuchten Gruppe waren Neulinge, die erst wenige Lektionen Hatha-Yoga hinter sich hatten, und Expertinnen, die diese Yoga-Form seit mindestens zwei Jahren regelmäßig praktizierten. Die Wissenschaftler maßen nun unter Normal- sowie unter Stressbedingungen verschiedene Substanzen im Blut der Teilnehmerinnen. Das erstaunliche Ergebnis: Die erfahrenen Yoga-Übenden hatten nicht nur niedrigere Entzündungsspiegel, ehe sie gestresst wurden, sondern sie hatten auch niedrigere Entzündungsreaktionen auf Stress.

Bei rund 40 Prozent der Yoga-Expertinnen entdeckten die Forscher eine sehr niedrige Konzentration von Entzündungszeichen. In der Gruppe der Yoga-Unerfahrenen erreichte niemand diesen Wert. Im Gegensatz dazu hatten 60 Prozent der Neulinge, jedoch nur 24 Prozent der Expertinnen eine hohe Konzentration von Entzündungszeichen im Blut. Das Fazit: Wer regelmäßig Yoga macht, kann Entzündungsreaktionen in seinem Körper verringern und auf diese Weise zahlreichen Zivilisationskrankheiten vorbeugen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass auch viele andere Bewegungsformen – wie beispielsweise Pilates – einen ähnlichen Effekt erzielen. Denn als absoluter Pilates-Fan weiß ich, dass Pilates nicht nur die Körpermuskulatur formt und stärkt, sondern auch einen herrlich entspannenden Effekt hat.

Einen bewegenden Tag wünscht Ihnen

Ihre Christine Reichmann

(Inspiriert von Brigitte woman 07.2010)


schliessen
E-mail an...