Gute Nachrichten

Frühjahrsputz macht glücklich

Kategorie: Gesundheit, Gute Nachrichten am Freitag, 9. März 2012 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Höchste Zeit, um den Winter einfach wegzuwischen und sich auf den Frühling zu freuen. Denn durch klare Scheiben scheint die Sonne gleich viel intensiver und in staubfreien Zimmern atmetet es sich einfach leichter. Und wer Altes ausmistet, schafft Platz für Neues und befreit sich von unnötigem Ballast. Ob Fliesen schrubben oder Böden wienern: Wer sich körperlich anstrengt, verbraucht nicht nur Kalorien. Forscher haben herausgefunden, dass Hausarbeit, bei der man so richtig ins Schwitzen kommt, auch Niedergeschlagenheit und Stress vertreibt. Also: Lieblingsmusik starten und los geht’s! (Inspiriert von alverde Magazin März 2012)

Tokio: Alles Öko

Kategorie: Gesellschaft, Gute Nachrichten am Freitag, 20. Januar 2012 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Tokio hat den Ökotrend für sich entdeckt. Vor allem Künstler setzen das neue Bewusstsein kreativ um. Alles Öko heißt das Motto beim Treasured Trash-Projekt (www.treasured-trash.org), an dem u. a. Fumiko Ikeda (Maru-yama Bldg. 2F, 1-16-1 Ebisu Nishi | Shibuya-ku | www.giftlab.jp) beteiligt ist. Installationen wie z.B. Altpapier-Teddys, die zu einem Berg aufgetürmt wurden, sorgen für Aufsehen. Auch auf der international renommierten Kunstmesse DesignTide (10-2 Kasumigaoka-cho | Shinjuku-ku | www.designtide.jp) rückt der Ökoaspekt immer mehr in den Fokus. Die Betreiber vergeben mittlerweile auch einen Eco-Award.

US-Fleischkonsum sinkt drastisch

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Gute Nachrichten, Mensch & Tier am Sonntag, 8. Januar 2012 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Wir starten mit guten Nachrichten ins neue Jahr: Der Fleischkonsum in den USA nimmt seit 2008 rapide ab und wird in diesem Jahr das Niveau der 1970er Jahre erreichen.

Die US-Agrarindustrie bezeichnet diese Entwicklung als »ziemlich schockierend im historischen Kontext« und sucht nach Erklärungen. Neben den erhöhten Futterkosten weist sie dabei auf einen für uns nicht erkennbaren »Krieg der Politik gegen den Fleischkonsum« hin. Viel wichtiger – das scheint auch die Fleischindustrie zu verstehen – erscheint aber die Tatsache, dass sich immer mehr gemeinnützige Organisationen für eine Reduktion bis hin zur kompletten Einstellung des Fleischkonsums einsetzen. Die Gründe dafür – auch das versteht die Agrarindustrie – reichen vom Tierschutz über Tierrechte bis hin zum Umweltschutz und dem Eintreten für Menschenrechte (Ernährungssicherheit, Arbeitsbedingungen). Bei all diesem Engagement bezeichnet es die Industrie als verwunderlich, dass der Konsum überhaupt so lange so hoch blieb.

Das zeigt: Den Fleischkonsum einmal zum Sinken zu bringen bedarf langer, harter Arbeit. Doch dann kann es sehr schnell gehen. Daher lohnt es sich, die Hintergründe der Entwicklung in den USA zu betrachten …

Warum ist die US-Tierschutzbewegung erfolgreich?

Neben der sich durchsetzenden Erkenntnis, dass das Thema Fleischkonsum nicht nur ein Tierschutzproblem ist, sondern auch aus Umwelt- und Menschenschutzsicht äußerst kritisch zu bewerten ist, ist auch zu sagen, dass in den USA hervorragende Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen aktiv sind, die eng zusammen halten und die einzelnen Aufgaben gut untereinander verteilen:

  1. Durch beispielhafte Undercover-Arbeit gelangen immer wieder Bilder aus der Massentierhaltung ans Licht der Öffentlichkeit.
  2. Andere Organisationen kümmern sich um die Zusammenarbeit mit der Lebensmittelwirtschaft, damit vegetarische und vegane Produkte einen höheren Stellenwert erhalten.
  3. Und schließlich bekommen Konsumenten hervorragend aufgezeigt, wie einfach es ist, sich fleischfrei bzw. vegan zu ernähren. Hier ist insbesondere die Organisation Vegan Outreach (VO) zu nennen, die seit dem Jahr 2003 insgesamt 6,5 Millionen Studierende erreicht hat – und zwar vor allem mit einem Heft, dessen Titel »Even If You Like Meat« (Selbst wenn Sie Fleisch mögen) heißt.

Was erwartet uns in Deutschland?

Die hiesige Undercover-Arbeit verläuft erfolgreich und wird noch besser werden. Die Zusammenarbeit mit der Lebensmittelwirtschaft erlangt zudem langsam einen verdient hohen  Stellenwert. Damit scheint auch hierzulande der Weg für einen deutlich sinkenden Fleischkonsum langsam geebnet zu sein.

Verschreiben auch Sie sich dem “Tierschutz mit Messer und Gabel”. Zahlreiche Inspirationen dazu finden Sie u. a. bei der Frohen Botschafterin, beim Vegetarierbund Deutschland und bei der Albert Schweitzer Stiftung.

(Quelle: Albert Schweitzer Stiftung)

500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern

Kategorie: Gelesen, Gesellschaft, Gute Nachrichten, Kultur am Freitag, 3. Juni 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Unter diesem Titel erscheint jetzt ein Buch für Jugendliche, das sie dazu inspirieren soll, aufmerksam zu bleiben und zu überlegen, wie jeder einzelne unsere Welt ein bisschen besser machen kann. Mit Worten, mit kleinen und mit großen Taten. Denn alles tut seine Wirkung. Wer also demnächst einen jungen Menschen beschenken mag und nach einem sinnvollen Präsent sucht, dem sei dieses Buch empfohlen. Auch die frohe Botschafterin hat sich darin verewigt. Ihr Beitrag ist auf Seite 268 zu finden. Viel Spaß beim Schenken, Lesen und Weltverbessern.

Shary Reeves, Jan Hofer, Dieter Kronzucker (Hg.): “500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern”, Rowohlt Taschenbuchverlag, Hamburg, Juni 2011

Gärtnerglück zur Miete

Kategorie: Genuss, Gute Nachrichten am Montag, 2. Mai 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Wer in der Stadt wohnt, einen kleinen oder vielleicht gar keinen Balkon hat und trotz allem von Herzen gerne gärtnern möchte, der kann sich jetzt ein Beet mieten.

Was gibt’s zu mieten?
Bauern parzellieren Ackerflächen und vermieten die Beete für einen Sommer. Sie bepflanzen diese so genannten “Schnuppergärten”, bevor der Mieter sie ab Anfang Mai übernehmen kann. Von da an harkt, wässert und gärtnert er selbst. Wer Tipps braucht, dem steht der Vermieter stets mit Rat und Tat zur Seite und übernimmt sogar die Urlaubsvertretung.

Wo gibt’s die Beete?
Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) berichtet von Angeboten überall in Deutschland.

Was kann ich anbauen?
Mehr als 20 Gemüsesorten setzen die Anbieter. Wer nicht alle mag, kann auch Sorten wieder herausnehmen. Bei einigen Angeboten bleibt eine kleine Fläche brach, die der Schnuppergärtner selbst bestellen darf. Auch die Nachsaat kann selbst gewählt werden.

Wieviel Zeit muss in investieren?
Dank einer Bewässerungsanlage braucht man in etwa zwei Stunden pro Woche, um sein eigenes Beet zu bestellen.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Bei vielen Angeboten wird die Ausrüstung gestellt. Benötigt werden als Grundausrüstung Harke und Spaten.

Was kostet das Miet-Beet?
Die Preise hängen von der Größe der Parzelle ab. Eine kleine kostet ab 150 Euro pro Saison. Größere Beete bis zu 90 Quadratmetern können bis zu 330 Euro kosten. Über den Daumen gepeilt reicht ein 45 Quadratmeter großes Beet aus, um eine Familie mit drei bis vier Personen regelmäßig mit Gemüse zu versorgen.

Wer mehr Informationen über Miet-Beete sucht oder gleich eins mieten möchte, klickt auf www.gartenglueck.info oder www.meine-ernte.de. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger MAGAZIN Nr. 101)



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