Wer in der Stadt wohnt, einen kleinen oder vielleicht gar keinen Balkon hat und trotz allem von Herzen gerne gärtnern möchte, der kann sich jetzt ein Beet mieten.
Was gibt’s zu mieten?
Bauern parzellieren Ackerflächen und vermieten die Beete für einen Sommer. Sie bepflanzen diese so genannten “Schnuppergärten”, bevor der Mieter sie ab Anfang Mai übernehmen kann. Von da an harkt, wässert und gärtnert er selbst. Wer Tipps braucht, dem steht der Vermieter stets mit Rat und Tat zur Seite und übernimmt sogar die Urlaubsvertretung.
Wo gibt’s die Beete?
Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) berichtet von Angeboten überall in Deutschland.
Was kann ich anbauen?
Mehr als 20 Gemüsesorten setzen die Anbieter. Wer nicht alle mag, kann auch Sorten wieder herausnehmen. Bei einigen Angeboten bleibt eine kleine Fläche brach, die der Schnuppergärtner selbst bestellen darf. Auch die Nachsaat kann selbst gewählt werden.
Wieviel Zeit muss in investieren?
Dank einer Bewässerungsanlage braucht man in etwa zwei Stunden pro Woche, um sein eigenes Beet zu bestellen.
Welche Ausrüstung brauche ich?
Bei vielen Angeboten wird die Ausrüstung gestellt. Benötigt werden als Grundausrüstung Harke und Spaten.
Was kostet das Miet-Beet?
Die Preise hängen von der Größe der Parzelle ab. Eine kleine kostet ab 150 Euro pro Saison. Größere Beete bis zu 90 Quadratmetern können bis zu 330 Euro kosten. Über den Daumen gepeilt reicht ein 45 Quadratmeter großes Beet aus, um eine Familie mit drei bis vier Personen regelmäßig mit Gemüse zu versorgen.
Wer mehr Informationen über Miet-Beete sucht oder gleich eins mieten möchte, klickt auf www.gartenglueck.info oder www.meine-ernte.de. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger MAGAZIN Nr. 101)