Mode & Lifestyle

Coco Courage

Kategorie: Gesehen, Kultur, Mode & Lifestyle am Dienstag, 5. Juli 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Coco Chanel trieb Sport. Sie verdiente ihr eigenes Geld und machte den gebräunten Teint salonfähig, wo vormals Blässe als das erstrebenswerte Ideal gegolten hatte. Die Stilikone setzte ihre ganz eigenen Maßstäbe. Als sie vor rund 100 Jahren die Welt der Couture betrat, entwarf sie Kleidung für Frauen, die wie sie aktiv und selbstbewusst waren. Statt auf geschnürte Taillen setzte sie auf Bewegungsfreiheit und fließende Jerseystoffe. Den bodenlangen Roben der Jahrhundertwende stellte sie das knielange Kleine Schwarze gegenüber. Aufwändige Verzierungen waren nicht ihr Ding. Stattdessen schmückten Kamelienblüten und Perlenketten ihre puristischen Modelle. Wer mehr über diese tolle Frau und ihr aufregendes Leben erfahren möchte, dem seien zwei Filme (DVD) wärmstens ans Herz gelegt: “Coco Chanel – der Beginn einer Leidenschaft” und”Coco Chanel & Igor Stravinsky”. (Inspiriert von alverde Juli 2011)

Levi’s und H & M werden in Zukunft aufs Sandstrahlen ihrer Denims verzichten

Kategorie: Gesellschaft, Gesundheit, Gute Nachrichten, Mode & Lifestyle am Dienstag, 21. September 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Levi’s und H & M haben mitgeteilt, dass Sie ab Januar 2011 auf die als gesundheitsschädlich geltende Sandstrahl-Technik in der Jeansproduktion verzichten werden. Dies nahm die Kampagne für Saubere Kleidung zum Anlass, auch andere Jeans-Anbieter dazu aufzufordern, sich diesem Schritt anzuschließen.

Die Sandstrahl-Technik wird angewendet, um Denims den angesagten Used-Look zu verleihen. Dabei tritt jedoch quarzhaltiger Sandstaub aus, der sich in den Lungen festsetzen und sogar zum Erstickungstod führen kann. Nach Angaben der Kampagne für Saubere Kleidung sind in der Türkei bis Mai 2010 bereits 45 durch eine Staublunge verursachte Todesfälle bekannt geworden. In den Jahren 2000 bis 2009 seien 8000 bis
10 000 Arbeiter in der Türkei als Sandstrahler tätig gewesen. Von ihnen dürften zwischen 4000 und 5000 Arbeiter betroffen sein. Offiziell ist das Sandstrahlen in der Türkei schon seit April 2009 verboten. Die Kampagne für Saubere Kleidung nimmt jedoch an, dass das Problem auf diese Weise nur in andere Länder mit weniger reglementierter Gesetzgebung verlagert wird.

Nach dem Verzicht auf die Sandstrahl-Technik  werden die Stoffe dann per Hand bzw. mit Maschinen abgeschmirgelt, um die Used-Effekte zu erzielen. Die Kosten sind nach Angaben von Levi’s und H & M nur unwesentlich höher als beim herkömmlichen Sandstrahlen. (inspiriert von TextilWirtschaft 37_2010)

Pssssst … geheime Gaststätten

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Mode & Lifestyle am Donnerstag, 15. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Die Speisekarte kommt via Mail und anstelle einer Leuchtreklame gibt’s nur ein Klingelschild mit einem dezenten Hinweis auf das Restaurant. Hier treffen sich wildfremde Leute in Privatwohnungen, um gemeinsam lukullischen Genüssen zu fröhnen. Hobbyküche bieten über Online-Netzwerke ihr Menü an. Reservieren können die Interessenten ebenfalls übers Internet. So finden sich in der Regel schnell 15 bis 20 Gäste zusammen, die dann im umgestalteten Wohnzimmer, gemeinsam einen leckeren Abend miteinander verbringen. Dabei liegen die Preise fürs Menü in Schnitt zwischen 25 und 40 Euro. Im Vordergrund steht bei diesen Events die Lust am Außergewöhnlichen, an fantasievollen Kreationen und der verschwimmenden Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre. In Deutschland steckt der Trend zum Guerilla-Restaurant zwar noch in den Kinderschuhen, aber in anderen Ländern wie Argentinien, Kuba und Hongkong haben die Guerilla-Restaurants bereits eine jahrzehntelange Tradition. Berliner spinksen gleich mal bei www.palisadensupperclub.blogspot.com (Inspiriert von greenpeace magazin. 4.10)

Kunst am Kiosk

Kategorie: Mode & Lifestyle am Mittwoch, 30. Juni 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Kioske haben im Ruhrgebiet eine lange Tradition. Neben Weingummi, Bier und Currywurst werden 30 von ihnen im Rahmen des Projekts “Designkiosk Ruhr. 2010″ auch Kunst verkaufen. Hierzu haben 30 europäische Designer Stücke vom Eierbecher bis zu so genannten “Ruhrsteinen” (Steinimitate, die man über die Ruhr flitschen lassen kann) kreiert. Alles unter 20 Euro! Die Aktion läuft bis zum 1. August 2010. Ein Verzeichnis der teilnehmenden Kioske und weitere Informationen finden Sie unter www.designkiosk-ruhr.de

(Inspiriert von ELLE DECORATION  3/2010)

Die Handelsumsätze von Bio-Baumwolle steigen

Kategorie: Gute Nachrichten, Mode & Lifestyle am Sonntag, 6. Juni 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Die US-Organisation “Organic Exchange” teilt mit, dass die Handelsumsätze von Bekleidung und Heimtextilien aus Bio-Baumwolle im Jahr 2009 um 35 % auf 4,3 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) gestiegen sind. Für die Jahre 2010 und 2011 erwartet die Organisation, dass der weltweite Organic-Cotton-Markt zwischen 20 und 40 % auf 5,2 bzw. 6 Milliarden Dollar wachsen wird. Die Produktion von Bio-Baumwolle stieg 2008/09 insgesamt um 20 % auf 0,17 Millionen Tonen. Organic Cotton wird heute in 22 Ländern angebaut. (Inspiriert von TextilWirtschaft 22_2010)


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