Prinzessinnengärten
In Berlin wachsen Kartoffeln und Salat mitten in der Stadt.
In den “Prinzessinnengärten” am Kreuzberger Moritzplatz wachsen zwischen Hochhäusern Karotten, Kartoffeln & Co. Denn hier haben Marco Clausen und Robert Shaw aus ehemals hässlichen Brachflächen einen ökologischen Nutzgarten aus transportablen Hochbeeten angelegt. Robert Shaw hatte diese Form der urbanen Landwirtschaft auf Kuba entdeckt und überlegt, wie und wo man etwas derartiges auch in Berlin machen könnte. Und so bauen Clausen und Shaw seit einem Jahr auf 6000 Quadratmetern alle möglichen, zum Teil seltenen Kulturpflanzen an – von blauen Kartoffeln bis hin zu essbaren Blüten. Zudem sind die Gärten ein Treffpunkt für die Nachbarschaft, die gern mit anpacken darf. Das geerntete Gemüse kann man dann direkt im Hofladen kaufen oder sich im Gartenrestaurant frisch zubereiten lassen. Aber nicht nur das: In den “Prinzessinnengärten” kann man auch etwas über gesunde Ernährung und Öko-Landbau lernen. Jeden Donnerstag ist “Gartentag” mit unterschiedlichsten Kursen von Saatgutvermehrung bis Einmachen. Weitere Infos gibt’s auf www.prinzessinnengarten.net (Inspiriert von Maxi August 2010)

