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	<title>Kommentare zu: Zurück ins Zeitalter des Nicht-Computers</title>
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	<description>Alles, was uns inspiriert.</description>
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		<title>Von: Heike Horst</title>
		<link>http://www.diefrohebotschafterin.de/gesellschaft/zuruck-ins-zeitalter-des-nicht-computers/comment-page-1/#comment-20</link>
		<dc:creator>Heike Horst</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:42:18 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Pipek, liebe Leser,

ich kann diesen Beitrag so gut nachempfinden. Auch die Unruhe, die einen befällt, wenn man mal nicht erreichbar ist, kenne ich gut. Doch dann die Erfahrung, wenn mal nichts funktioniert und die daraus entstehenden Freiräume. Ich bin umgezogen und habe es genau eine Woche sehr gut ohne PC und Internet ausgehalten. Ich hätte es auch gut ohne Telefon ausgehalten, doch die Telekom hat pflichtbewusst am Umzugstag umgestellt. Dann die Feststellung, dass ich so viel anderes erledigen kann und mich viel freier fühle. Immer wieder denke ich jetzt daran und erinnere mich so: nicht erreichbar zu sein, bringt mich mir selbst näher. Und: E-Mail ist ein Reaktionsmedium, wo keiner feststellt, wann man liest und so setze ich mich gar nicht unter Druck. Denn wie der Kölner gern sagt: et hätt noch emmer joot jejange.

Viele Grüße

Heike Horst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Pipek, liebe Leser,</p>
<p>ich kann diesen Beitrag so gut nachempfinden. Auch die Unruhe, die einen befällt, wenn man mal nicht erreichbar ist, kenne ich gut. Doch dann die Erfahrung, wenn mal nichts funktioniert und die daraus entstehenden Freiräume. Ich bin umgezogen und habe es genau eine Woche sehr gut ohne PC und Internet ausgehalten. Ich hätte es auch gut ohne Telefon ausgehalten, doch die Telekom hat pflichtbewusst am Umzugstag umgestellt. Dann die Feststellung, dass ich so viel anderes erledigen kann und mich viel freier fühle. Immer wieder denke ich jetzt daran und erinnere mich so: nicht erreichbar zu sein, bringt mich mir selbst näher. Und: E-Mail ist ein Reaktionsmedium, wo keiner feststellt, wann man liest und so setze ich mich gar nicht unter Druck. Denn wie der Kölner gern sagt: et hätt noch emmer joot jejange.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Heike Horst</p>
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	<item>
		<title>Von: Christine Reichmann</title>
		<link>http://www.diefrohebotschafterin.de/gesellschaft/zuruck-ins-zeitalter-des-nicht-computers/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Christine Reichmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 07:23:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://diefrohebotschafterin.de/?p=335#comment-18</guid>
		<description>Hallo Simone,

deine Geschichte erinnert mich an folgende Begebenheit: Vor ein paar Monaten fuhr ein Lastwagen den Stromkasten vor unserem Haus um. Was schön war? Dass die Servicefirma sofort kam, um den Schaden zu beheben. Was zunächst nicht schön war? Wir hatten für Stunden keinen Strom und das ist für Selbständige, die ihr Büro zu Hause haben, eine &quot;kleine&quot; Katastrophe: Kein Telefon, kein Internet, keine E-Mails ... Wir – mein Mann und ich – haben an jenem besagten Tag bald entschieden, uns &quot;frei zu nehmen&quot; und den Tag zu genießen. Denn arbeiten konnten wir ja nicht wirklich ... Schade war nur, dass natürlich auch die Kaffeemaschine nicht funktionierte. So fuhr ich zur nächsten Bude, um für mich und meinen Gatten einen Kaffee zu kaufen, kam wieder nach Hause und ... der Strom war wieder da. Schade ... ;o) Auch wir haben unsere (un)freiwillige Auszeit sehr genossen. Du hast vollkommen recht damit, ab und zu inne zu halten, &quot;Stopp&quot;   zum inneren Antreiber zu sagen und das Leben in Langsamkeit zu genießen. Hast du nicht auch schon festgestellt, dass gerade in diesen Situationen alles wie von selbst zu laufen scheint? Dass du gar nicht mehr soviel Energie aufwenden musst? Ich liebe diese Erkenntnis und versuche jeden Tag – so gut ich es kann – im Hier und Jetzt zu sein. Den Moment zu leben und mich auf das voll und ganz zu konzentrieren, was ich tue. Und das Schöne daran? Die Zeit vergeht wieder fast so langsam wie in unserer Kindheit.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen herrlich langsamen Tag!
Deine Christine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Simone,</p>
<p>deine Geschichte erinnert mich an folgende Begebenheit: Vor ein paar Monaten fuhr ein Lastwagen den Stromkasten vor unserem Haus um. Was schön war? Dass die Servicefirma sofort kam, um den Schaden zu beheben. Was zunächst nicht schön war? Wir hatten für Stunden keinen Strom und das ist für Selbständige, die ihr Büro zu Hause haben, eine &#8220;kleine&#8221; Katastrophe: Kein Telefon, kein Internet, keine E-Mails &#8230; Wir – mein Mann und ich – haben an jenem besagten Tag bald entschieden, uns &#8220;frei zu nehmen&#8221; und den Tag zu genießen. Denn arbeiten konnten wir ja nicht wirklich &#8230; Schade war nur, dass natürlich auch die Kaffeemaschine nicht funktionierte. So fuhr ich zur nächsten Bude, um für mich und meinen Gatten einen Kaffee zu kaufen, kam wieder nach Hause und &#8230; der Strom war wieder da. Schade &#8230; ;o) Auch wir haben unsere (un)freiwillige Auszeit sehr genossen. Du hast vollkommen recht damit, ab und zu inne zu halten, &#8220;Stopp&#8221;   zum inneren Antreiber zu sagen und das Leben in Langsamkeit zu genießen. Hast du nicht auch schon festgestellt, dass gerade in diesen Situationen alles wie von selbst zu laufen scheint? Dass du gar nicht mehr soviel Energie aufwenden musst? Ich liebe diese Erkenntnis und versuche jeden Tag – so gut ich es kann – im Hier und Jetzt zu sein. Den Moment zu leben und mich auf das voll und ganz zu konzentrieren, was ich tue. Und das Schöne daran? Die Zeit vergeht wieder fast so langsam wie in unserer Kindheit.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich dir einen herrlich langsamen Tag!<br />
Deine Christine</p>
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