Die Flugpatenschaft – der Start in ein schöneres Hundeleben!
Es ist so einfach, einem Hund den Start in eine lebenswerte Zukunft zu erleichtern. In diesem Falle genügte vor vier Wochen meine Flugpatenschaft, um dem erst sechs Monate alten ibizenkischen Rüden Peter die Möglichkeit zu geben, in Deutschland ein neues Zuhause zu finden. Denn in Spanien und in diesem Falle auf Ibiza ist es bisher kaum möglich, Hunde, die dort auf der Straße, in Auffang- bzw. Tötungsstationen oder Tierheimen leben, in ein neues, liebevolles Zuhause zu vermitteln.
Eine Flugpatenschaft zu übernehmen, ist ganz leicht.
Eine Flugpatenschaft zu übernehmen, ist hingegen ganz leicht. Es genügt – sobald man seine Flugreisedaten hat – am europäischen Urlaubs- bzw. Aufenthaltsort (natürlich nicht nur in Spanien) einen deutschen Tierschutzverein zu kontaktieren. Dieser kümmert sich dann um alles Weitere: Ob für das Tier Platz in der gebuchten Maschine ist und ob es in Deutschland einen Platz in einem Tierheim oder in einer Pflegefamilie gibt. Manchmal haben die Tiere auch schon ein neues Frauchen oder Herrchen gefunden und warten nur noch auf jemanden, der die Flugpatenschaft für sie übernimmt und sie nach Deutschland bringt.
Die Kosten für die Flugpatenschaft übernimmt der Tierschutzverein.
Sind die offenen administrativen Fragen geklärt, wird eine Person des Tierschutzvereins den Hund an den Flughafen bringen und mit dem Ticket des Flugpaten einchecken. Am deutschen Ankunftsort nimmt der Flugpate die Transportkiste mit dem Hund in Empfang, führt diese durch den Zoll und wird im Ankunftsbereich des Terminals von einer Person des deutschen Tierschutzes erwartet, die den Hund in Empfang nimmt. Die Kosten für den Flug des Tieres übernimmt der jeweilige Tierschutzverein.
Manch einer wird sich nun fragen, ob dies wirklich nötig ist. Schließlich sind deutsche Tierheime schon voller herrenloser Hunde, die sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten. Dies ist zwar grundsätzlich richtig. Aber leider handelt es sich hierbei meist um so genannte Kampfhunde oder Schäferhunde, deren Halter spezielle Führungsqualitäten nachweisen müssen. Zudem ist das Halten dieser Hunde in vielen Mietwohnungen nicht gestattet. Somit nehmen die Hunde aus dem europäischen Ausland niemandem etwas weg. Ganz im Gegenteil, nicht nur die Hunde bekommen eine Chance, sondern auch viele Frauchen und Herrchen, die einem gestrauchelten Wesen mit ihrer Liebe und Aufmerksamkeit die Augen und das Herz für eine ganz neue Hundewelt öffnen möchten.
Wer also auf Ibiza Urlaub macht und auf dem Rückflug einen Hund (oder auch eine Katze) als Flugpate mit nach Deutschland nehmen möchte, kann sich wie ich beispielsweise an den deutschen Tierschutzverein D.U.O. wenden:
www.duo-ibiza.de, Telefon: 0034 – 971 197430
So wie auf Ibiza sind in fast jedem europäischen Urlaubsland deutsche Tierschützer aktiv. Potenzielle Flugpaten recherchieren einfach im Internet unter dem jeweiligen Urlaubsland und dem Stichwort „Flugpatenschaft“ nach entsprechenden Adressen.
Meine Glücksbringerin Emmy.
Ich weiß jetzt, wie schön das Gefühl ist, als Flugpatin dazu beitragen zu können, einem Hund den Start in ein neues, schöneres Hundeleben zu ermöglichen. Vor sechs Jahren hat dies eine andere Person für meine Hündin Emmy getan und sie damit aus einer Tötungsstation auf Teneriffa gerettet. So konnte sich aus einem mageren, ängstlichen Hund eine selbstbewusste, lebensfröhliche Hundedame entwickeln, die ihr Hundeleben in vollen Zügen genießt und dabei mein Leben durch ihre Anwesenheit jeden Tag unendlich bereichert.
Adressen in Deutschland, über die Sie Hunde (und natürlich auch viele andere Tiere) finden, die Sie als neues „Familienmitglied“ bei sich aufnehmen können:
www.wdr.de/tv/servicezeit/tiere_suchen/
Adressen auf Ibiza, über die Sie eine Flugpatenschaft anbieten können:



