
Herz erwärmend
Draußen ist es klirrend kalt. Genießen Sie es! Denn Kontraste – draußen kalt und drinnen schön kuschelig – wirken sehr belebend. Sie brauchen noch ein paar Tipps für kalte Tage? Hier sind sie:
1 Mit Farben heizen – Klingt verrückt, aber wir spüren bis zu sechs Grad Unterschied zwischen kalten und warmen Tönen aus der Gelb-Orange-Rot-Farbpalette. Sie brauchen nicht gleich neu zu streichen. Ein paar Accessoires genügen schon, um sonnige Farbtupfer zu setzen. Alternativ können Sie auch getönte Glühlampen einsetzen.
2 Das Bild des Sommers – Einfach als Bildschirmhintergrund verwenden und schon können Sie zwischendurch vom sonnig-warmen Sommer träumen.
3 Filme, die das Herz erwärmen – Schauen Sie sich Filme mit viel Gefühl an. Auch wenn Ihnen dabei die Tränen kommen. Denn: Weinen entspannt. Die perfekte Gegenmaßnahme zum Frieren. Denn: Frieren verspannt. Trotzdem sollten die Filme natürlich ein Happy End haben.
4 Hot Spices – Geben Sie der Pfeffermühle ein paar Umdrehungen mehr, trinken Sie heißen Ingwertee oder gehen Sie mal wieder thailändisch essen. Das wärmt von Kopf bis Fuß.
5 Wäsche wärmen – Toller Trick! Erwärmen Sie Handtücher, Bademantel und Dessous an der Heizung, bevor Sie sie anziehen. Herrlich kuschelig!
6 Ein(e) feurige(r) Liebhaber(in) – Wenn keine(r) zur Verfügung steht, weichen Sie einfach auf die anderen 23 Ratschläge aus.
7 Kurztrip in die Tropen – Der kürzeste Weg führt ins Treibhaus (oder in Köln ins Schoko-Museum in die Kakao-Plantage) des nächsten Botanischen Gartens. Sie werden in der Schwüle buchstäblich aufblühen.
8 Highlander spielen – Schottenkaros, Hirschgeweihe aus Pappmaché und Fake Furs sind hübsche Gründe, um kalte Tage urgemütlich zu finden.
9 Zigarettenpause – Denn Raucher frieren schneller, weil ihre peripheren Gefäße schlechter durchblutet sind.
10 Zum BBQ einladen – Und falls Sie jemand für verrückt hält: Die chinesische Ernährungslehre empfiehlt im Winter Gegrilltes, aber auch Muskatnuss und Fencheltee.
11 Eisblumen wachsen lassen – Das tröstet über die Nachteile schlecht isolierter Altbaufenster hinweg.
12 Sich die Köpfe heiß reden – Über den besten Thai, die schönste Karibikinsel, schwarze Löcher und Handytarife.
13 Glühweinparty auf der Terasse – Getränke und Plätzchen gibt’s von den Gastgebern, Decken zum Einmummeln bringt sich jeder selber mit.
14 Tee aus der Schale trinken – Denn das wärmt auch gleich die Hände.
15 Zwiebel-Look – Viele dünne Schichten Kleidung wärmen – wegen des Luftpolsters dazwischen – viel besser als eine dicke.
16 Im Bett bleiben – Unter der Decke ist’s schön kuschelig. Da gibt’s einfach keinen Grund aufzustehen, müsste man nicht das Buch aus dem Wohnzimmer holen und die Kekse aus der Küche schnappen und auf die Suche nach dem Telefon gehen. Erfahrene Liegenbleiber (wie ich) lagern alles rund ums Bett.
17 Wintersuppen löffeln
18 Kaffee mitSchuss – Überall trinkt man ihn anders: Irish Coffee mit Whiskey, Swiss Coffee mit Kirschschnaps, French Coffee mit Cognag. Die Variationsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt.
19 Gassi gehen – am besten im Laufschritt. Sie haben keinen Hund? Viele Freunde werden begeistert sein, wenn Sie diesen Dienst ab und zu übernehmen. Alternativen zum Warmwerden: Schnee schaufeln, Kniebeugen und Aufzüge boykottieren.
20 Heiße Rhythmen – Salsa, Samba oder Merengue kann man lernen. Das Feeling muss man im Blut haben. Ob man’s hat, findet man am besten bei einem Wochenendkurs heraus.
21 Fango statt Tango – Eine ordentliche Packung wärmt durch und durch. Eine Wärmflasche tut’s natürlich auch.
22 Es zieht? – Dann her mit dem altbewährten Strickdackel und ab mit ihm vor die Tür!
23 Ein Internet-Flirt – ein Tête-à-Tête im Chatroom, ein(e) neue(r) E-Mail-Freund(in)? Bei einer virtuellen Affäre bekommt man bestimmt keine kalten Füße.
24 Mit warmen Füßen ins Bett – Wärmflasche und Wollsocken sind die beste Einschlafhilfe. Denn wenn die Blutgefäße durch die Wärme erweitert sind, wird man sofort müde.
(Inspiriert von ELLE Decoration 6/99)