Einträge mit dem Schlagwort ‘Geschenk’

500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern

Kategorie: Gelesen, Gesellschaft, Gute Nachrichten, Kultur am Freitag, 3. Juni 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Unter diesem Titel erscheint jetzt ein Buch für Jugendliche, das sie dazu inspirieren soll, aufmerksam zu bleiben und zu überlegen, wie jeder einzelne unsere Welt ein bisschen besser machen kann. Mit Worten, mit kleinen und mit großen Taten. Denn alles tut seine Wirkung. Wer also demnächst einen jungen Menschen beschenken mag und nach einem sinnvollen Präsent sucht, dem sei dieses Buch empfohlen. Auch die frohe Botschafterin hat sich darin verewigt. Ihr Beitrag ist auf Seite 268 zu finden. Viel Spaß beim Schenken, Lesen und Weltverbessern.

Shary Reeves, Jan Hofer, Dieter Kronzucker (Hg.): “500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern”, Rowohlt Taschenbuchverlag, Hamburg, Juni 2011

Inspirierende Vorweihnachtszeit …

Kategorie: Gute Nachrichten am Freitag, 27. November 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Von drauß vom Walde komm ich her ...

Von drauß vom Walde komm ich her ...

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute verabschiedet sich die frohe Botschafterin in die Vorweihnachtspause. Natürlich nicht, ohne Ihnen ein paar Gedanken und Ideen mitzugeben, die Ihnen die Vorfreude aufs Fest „versüßen“ sollen:

Sie brauchen noch das ein oder andere Geschenk? Wie wäre es mit einem guten Buch? Lassen Sie sich in der Rubrik „Gelesen“ der frohen Botschafterin inspirieren. Vielleicht ist hier ja schon das Passende dabei. Auch auf www.fair-kaeuflich.de finden Sie Schönes zum Verschenken. Handgemacht, individuell und aus Europa. Oder Sie verschenken selbst gebackenes Glück. Unter www.sweetandlucky.de können Sie in die traditionellen Glückskekse selbst verfasste Botschaften backen lassen und Ihren Lieben ganz persönlich Glück bringen.

Ich wünsche Ihnen eine  beflügelnde Vorweihnachtszeit. Eine Zeit voller Fröhlichkeit und Sinnlichkeit, voller Genuss und Inspiration, voller Träume und voller Begegnungen mit interessanten Menschen. Lassen Sie das Jahr so ausklingen, wie Sie das neue beginnen möchten: Voller Ruhe, Kraft und Liebe.

Ihre Christine Reichmann

„Meine Großmutter hat mir so lange eingeredet, das Christkind sei ein Engel mit langem weißen Haar, bis ich mir ganz sicher war, dass es einmal an meinem Fenster vorbei geflogen ist.“ – Reinhard Fendrich

Der Zahn der Zeit und eine Ode an die Eltern

Kategorie: Gesellschaft am Donnerstag, 19. November 2009 von Simone Pipek2 Kommentare
Schmerzverzerrt-lächelnd Ende September 2009

Schmerzverzerrt-lächelnd Ende September 2009

Zahnweh ist schrecklich. Und unangenehm. Und tut weh. Und nebelt das Gehirn ein. Und macht müde. Ich könnte stundenlang so fortfahren, aber ich will natürlich auch niemanden langweilen … Auauauauaaaaa! Aber eine schöne Seite gibt es doch: Jeder, dem ich von meinem Schmerz erzähle, ist extrem mitleidend, kann den Schmerz nachempfinden, und  war schon einmal “da”.

Und besonders frustrierend ist es, in einem Land zu leben, in dem der Zahnarzt nicht unbedingt zur Krankenversicherung dazugehört, will meinen, jegliche Arbeit an den Zähnen wird voll aus der eigenen Tasche bezahlt. Das hat mich bisher nie gestört, da ich noch nie in meinem Leben  Zahnschmerzen hatte. Bis vor zwei Monaten. Agonie!

Au Backe!

Au Backe, im wahrsten Sinne des Wortes. Schlimme Entzündung, und natürlich lasse ich meine Umwelt gern daran teilhaben. Alle, die sich nicht schnell genug verstecken, bekommen ‘was mit. Vier lange Wochen lang. Und besonders meine armen Eltern. Meine größten Fans, die liebsten,  selbstlosesten und mitleidensten Menschen, die ich je kennengelernt habe, müssen sich mein Gejammer anhören. Und ich fühle mich beizeiten doch schlecht, weil “das Kind” (also ich, die Tochter) so weit weg ist und sie mir nicht wirklich helfen können. Und alles, was sie tun können, ist mir ein Ohr (oder zwei) zu leihen, will heißen, sich anzuhören, was der Zahnarzt getan oder nicht getan hat, dass der Schmerz wandert, von oben nach unten, von rechts nach links, dass keiner wirklich weiß, was mit meiner “Mundflora” los ist etc pepe. Sicherlich nicht einfach.

Alles wird wieder gut.

Und doch sind es diese eher einseitigen Gespräche (ich jammere, sie hören zu), die mich gesunden lassen, die mir die Sicherheit geben, dass der Schmerz irgendwann wieder weggehen wird, die mir Kraft geben. Die Gewissheit meiner Eltern, die mit Lebensjahren und Lebensweisheit kommt, dass alles wieder gut wird, die Erlaubnis, auch einmal schwach (krank) sein zu dürfen, ohne das Gesicht zu verlieren – ein wunderschönes Gefühl. Sich fallenlassen zu können und sich dem dem Schmerz voll und ganz hinzugeben, sogar ein paar Tränen aus Selbstmitleid zu verdrücken – während dieser Gespräche darf ich das. Ich bin dann wieder ganz “Kind”, obwohl ich eigentlich immer großen Wert darauf lege, groß und stark zu sein.

Du sollst Vater und Mutter ehren.

Ich bin nicht sehr religiös, ganz zum Leidwesen meiner Mutter, aber meine Familie stand und steht immer an erster Stelle. Wir haben nicht die amerikanische Attitüde adoptiert, in der nach jedem Telefonat ein “I love you” in den Hörer gehaucht wird. Dies ist meiner Meinung nach eher oberflächlich und verliert an Stärke, je häufiger man diese Phrase verwendet. Es sind viel eher die Taten, die zählen, kleine und größere Gesten, die mir zeigen, dass ich geliebt und vermisst werde.

Dafür haben sie einen kleinen-herzgroßen Orden verdient.

Meine in Köln lebende, liebe Freundin Sonja hat mich kürzlich in New York besucht, und meine Eltern haben ihr einen Umschlag für mich mitgegegben … Meine Eltern schicken mir keine Päckchen zum Geburtstag oder Weihnachten (Hmpf!) – und vergessen manchmal sogar, mich anzurufen, aber in Krisensituationen sind sie für mich da. In dem dem Umschlag befand  sich ein großer Teil des Geldes, den ich für meine Zahnbehandlung benötige. Ich habe es nicht erwartet oder erfragt, es war für sie eine natürliche Reaktion, genauso wie auch ich nicht zögern würde, mein letztes Hemd zu geben, wenn sie jegliche monetäre oder emotionale Hilfe benotigen würden. Der Betrag ist gar nicht wichtig, der Gedanke zählt tausendmal mehr. Diesen kleinen Umschlag in meiner Hand zu halten, lässt mein Herz schneller schlagen, nicht wegen des zu erwartenden Geldregens, sondern wegen der Gedanken, die diesen Umschlag begleitet haben. Wie kann man sich dafür bedanken? Für bedingungslose Liebe und Hilfe? The beauty of it – man muss es nicht. Das ist mit dem kleinen Wörtchen “bedingungslos” abgetan. Und doch finde ich, sie haben einen kleinen-herzgroßen Orden verdient! Und ich kann es nicht erwarten, sie bald einmal wieder in meine Arme zu schließen – ob in New York oder in Köln.

Eine Ode an die Eltern.

Bücher teilen

Kategorie: Gesellschaft, Gute Nachrichten am Donnerstag, 12. November 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Schicken Sie Ihre gelesenen Bücher auf die Reise!

Schicken Sie Ihre gelesenen Bücher auf die Reise!

Wohin mit dem Buch, das Sie gerade ausgelesen haben? Ins Altpapier? Auf keinen Fall! Es einfach im Regal verstauben lassen? Viel zu schade! Das haben sich Leseratten in deutschen Städten wie Mainz, Bonn und Hannover auch gedacht. Und so kann man dort bereits seine Bücher eintauschen. In ehemaligen Strom-Verteilerkästen oder ausrangierten Telefonzellen, die nun als öffentliche Bücherschränke dienen. Dort kann nun jeder seine gelesenen Bücher hineinlegen und sich an den dort liegenden Büchern je nach Leselust bedienen. Die Idee funktioniert natürlich auch ohne festen Standort: Lassen Sie Ihr gelesenes Buch doch einfach an stark frequentierten Orten liegen. Beispielsweise in der U-Bahn, im Café oder im Hotel. Hier werden sich bestimmt schnell neue Leser finden. Auf www.bookcrossing.com können Sie den Weg Ihres Buches sogar verfolgen. Mehr als 800.000 Menschen in 130 Ländern machen hier bereits mit. Und wann schicken Sie Ihr erstes Buch auf die Reise? (Inspiriert von greenpeace magazin. 6.09)

Glück im Unglück

Kategorie: Gehört, Kultur am Montag, 9. November 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Der größte Hit “I Will Survive” von Gloria Gaynor entstand nach einem schweren Unfall.

Es hört sich zunächst zynisch an, aber zum Glück fiel die Sängerin Gloria Gaynor 1978 von der Bühne. Jetzt werden Sie sich  fragen, was ein sechsmonatiger Krankenhausaufenthalt mit einer schweren Rückgratverletzung und einer vorrübergehenden Lähmung mit Glück zu tun hat. Und dies fragen Sie sich zu recht. Denn auch nach ihrem Klinikaufenthalt musste Gloria, als sie das erste Mal wieder ein Studio betrat, noch ein Korsett tragen. Ihre Produzenten hatten damals extra für diesen Anlas ein Lied für sie geschrieben, das ihr im wahrsten Sinne des Wortes den Rücken stärken sollte: “I Will Survive”. Ein Titel, den Gloria damals im selbstbewussten Ton einer Überlebenden sang. Dieses Genesungsgeschenk landete zunächst auf der B-Seite einer Single und wäre dort sicherlich in Vergessenheit geraten, hätten damals nicht mehr und mehr Radio- und Club-DJs diese Single eigenmächtig einfach umgetreht und damit “I Will Survive” zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung gemacht. Schnell gab Glorias Plattenfirma nach und presste die Single fortan mit getauschten Seiten. Und – die Single stieg in rasantem Tempo zum Nummer-eins-Hit in der amerikanischen Hitparade. “I Will Survive” ist über die Jahrzehnte bis heute zu einer motivierenden Hymne avanciert. Ob als Hymne der Emanzipationsbewegung der 60er und 70er Jahre oder als Überlebenssong der Schwulenbewegung nach den Verwüstungen durch Aids. Hunderte von Coverversionen von Diana Ross bis Robbie Williams zeigen, dass der Song heute noch genauso viel Power hat wie damals. Hut ab, Gloria!

Inspiriert vom Kölner Stadt-Anzeiger Nr. 207/2009


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