Einträge mit dem Schlagwort ‘Glück’

Das Glückstagebuch

Kategorie: Gute Nachrichten am Mittwoch, 26. Januar 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Winkt Glück, Gesundheit und Geldsegen herbei ...

Und die Winkekatze? Winkt Glück, Gesundheit und Geldsegen herbei ...

Wie wäre es, am Abend über die glücklichen Momente des Tages nachzudenken, sie aufzuschreiben und sich damit das innere Glücksgefühl zu bewahren? Wer dazu einen kleinen Glückhelfer benötigt, dem sei das “GlücksTagebuch” aus dem Coppenrath Verlag von Utho Creusen und Nina-Ric Eschemann empfohlen. Hier findet sich nicht nur viel Platz zum Erinnern schöner Ereignisse und guter Gedanken, sondern hier finden sich auch viele positive Denk- und Fühlanstöße. Ich habe mein GlücksTagebuch von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und damit die Möglichkeit, jeden Tag meinen persönlichen Glücksfaktor zu steigern.

“Geh und wecke dein Glück!” aus Persien

Vom Glück, mit den Händen zu arbeiten

Kategorie: Gesellschaft am Samstag, 20. November 2010 von Simone PipekKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Mein neues Loftbett – ein Traum!

Mein neues Loftbett – ein Traum!

Ein Projekt in meiner Wohnung schwelte lange Zeit vor sich hin. Mein kleinstes Zimmer benötigte ein Makeover, und dazu gehörte ein neues, erhöhtes, sogenanntes Loftbett. Da der Raum so klein ist, muss das Bett natürlich genau angepasst werden, handgefertigt sozusagen. Und wer eignet sich zu so einem Job besser als mein guter Freund James?! Nach wochenlangem Hin und Her haben wir einen gemeinsamen Termin gefunden, und heute war es also soweit. Endlich. Bei strahlendem Wetter aufgewacht, voller Vorfreude auf das, was da kommen mag. Wie immer ist das Zeitmanagement völlig daneben, alles dauert länger als geplant. Zu Ikea, Matratze kaufen, danach “schnell” zum Baumarkt, um das benötigte Material zu besorgen. Die Luft im Baumarkt ist drückend, einschläfernd. Danach muss erst einmal ein Kaffee her. Gesagt, getrunken. Auf dem Weg nach Hause will die Matratze auf dem Dach auf die linke Spur rutschen, obwohl das Auto geradeaus fährt. Meine Aufgabe ist es also, die 30 Minuten des Heimweges die Matratze davon abzuhalten, gänzlich abzurutschen. Scheibe runter Arm raus und festen Handgriff in die Matraze. Ein echtes Abenteuer! Und zu Hause ging’s dann los. Säge raus, Bohrmaschine, Schrauben, Bretter aller möglichen Dicken und Längen zurechtgeschnitten. Alles sehr schweisstreibend.

Ich könnte ihn küssen!

Jahrelanges Training bei meinem handwerklich sehr begabten Vater hat mich zu einer exzellenten Handlangerin werden lassen, also was kann schon schiefgehen? Ich sehe, was der nächste Schritt ist, reiche die richtigen Nägel an, halte das Brett im richtigen Winkel und habe ansonsten viel Geduld mit James. Mist, passt nicht, noch ein Stück  absägen. Wo sind die langen Schrauben? Verschwunden. Laden zu, also Hausmeister anrufen, der zum Glück mit im Haus wohnt, er hat alles da und hilft aus. Ich könnte ihn küssen! Aber das fände er wohl nicht so toll, also belasse ich es bei einem dankbaren “Thank you so much”. Dann endlich, gegen 19 Uhr,  steht das Ding. Wunderschön, simpel, formvollendet in unseren Augen. Wer hätte das noch erwartet? Ich nicht. Ermattet leisten wir uns ein halbes Glas Bier und begutachten unser “Werk”.  Und sind stolz wie Oskar. Wir haben es geschafft, ohne blutende Finger oder größere Unfälle. Ich verbringe ca. 98 % meines Arbeittages am Computer, wie vermutlich auch Sie, liebe/r LeserIn, und ich vermisse die Arbeit mit den Händen sehr. Arbeit, bei der man seine Motorik unter Beweis stellt und gleichzeitig sehr konzentriert vorgehen muss. Wer schon einmal mit einer Kreissäge gearbeitet hat, weiss, wovon ich spreche. Das schöne an dieser Art von Arbeit ist, dass man am Ende des Tages tatsächlich etwas vorzuweisen hat. Es so furchtbar befriedigend. Und es ist ein Test für jede Freundschaft, denn es bringt das beste und schlechteste im Menschen heraus. Nach sechs Stunden ohne Essen und kaum Trinken auf engstem Raum kommen Charakterzüge zm Vorschein, die man normalerweise vor seinen Freunden verheimlicht. Wenn man sich also nach so einem Tag immer noch  freundschaftlich liebend in die Augen schauen kann – das ist wahres Glück!

Forras

Kategorie: Gesellschaft, Gesundheit, Mensch & Tier am Montag, 11. Oktober 2010 von GastKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Forras & ich

Forras & ich

von Bernadette Busse

Ein Jahr ist es nun her, seit meine Hündin Forras – eine Kuvaszdame – gestorben ist. Und sicherlich ist es sehr ungewöhnlich, dass sie auf natürliche Weise sterben durfte …

Bis Forras Sterbeprozess begann, hatte ich noch nie einen sterbenden Menschen oder ein sterbendes Tier begleiten dürfen. Viele Fragen waren offen. In Würde sterben zu dürfen, wie es die alten Naturvölker praktizieren, wie es in buddhistischen Lehren beschrieben wird, schien mir damals zunächst nicht mit unserer Kultur vereinbar zu sein.

Als Forras mit 8 Jahren zu mir kam, waren wir sofort ein Herz und eine Seele. Auf einem wunderschönen Abendspaziergang teilte sie mir auf telepathischem Wege plötzlich mit, dass sie mir den Sterbeprozess zeigen würde. Jeder Tierbesitzer kann sicher nachfühlen, dass ich ziemlich schockiert war, denn verlieren wollte ich sie auf gar keinen Fall.

Ich liebe Forras über alles.

Ein Jahr später sollte sie 13 Jahre alt werden, ein hohes Alter für einen großen Hund mit ihrer Vorgeschichte. Aber ich konnte beobachten, dass sie Gewicht verlor, der Appetit nachließ, sie nur noch kleine Spaziergänge machen wollte. Nur ihre Augen waren klar, liebevoll und wissend. Mein Herz war traurig bei dem bevorstehenden Abschied.

Ich begleitete sie mit Homöopathie und Farblicht und staunte, wie gelassen sie wirkte. Eine große Unterstützung erfuhr Forras durch ihren Kater Smilli, der sich immer in ihrer Nähe aufhielt. 4 Tage vor Forras Tod, legte Smilli sich auf ihre Seite und schnurrte, um sie zu beruhigen und ihr die Kraft zum Loslassen zu geben.

Die letzten Stunden lag Forras in meinen Armen. Ich redete ihr gut zu, dass sie den Weg ins Licht gehen sollte. Viele Tränen begleiteten mich, aber intuitiv wusste ich, dass sie es sich so gewünscht hatte.

Smilli stand plötzlich auf und ließ einen Schrei los – der mir durch Mark und Bein ging – und verließ das Zimmer. Dann atmete Forras ein letztes Mal. Unendliche Liebe erfüllte den Raum, tiefe Freude war in meinem Herzen: Sie hatt es geschafft, sie hatte es geschafft.

Ich zündete viele Kerzen an und nahm Abschied.

Viele Wochen lang fühlte ich Forras noch neben mir laufen, wie sie auf meinem Bett lag (was sie sonst nie getan hatte) und wie sie mich begleitetete. Ich habe mich seitdem oft gefragt, warum ich danach nicht um Forras geweint habe, aber ich glaube, dass es mir sehr geholfen hat, sie in Würde sterben zu lassen. Sie ist für mich ein wunderbarer Lehrer gewesen. Und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Inzwischen habe ich Menschen und Tiere in ihren letzten Tagen begleiten dürfen und weiß, wir sind alle individuell, jedes Sterben ist anders und hat zudem auch eine ganz große heilende Kraft. Ein Satz von Ken Wilber ist tief in mir verankert: Erst wenn du den Tod akzeptierst, kannst du das Leben akzeptieren.

Weltenseele

Alte Seele, weine nicht
Fürchte nicht dein Angesicht
Abschied von der Welt Gesang
Stehst du in deinem licht’ Gewand
Trübe Augen, klarer Blick
Schaust du ganz gern zurück
Flügel wachsen dir ganz sacht
Dein Herz nun lacht, es ist vollbracht
Ja, ich bin
Ich bin

Bernadette Busse, 15.08.2010

Bernadette Busse ist Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in Neuss. Das Thema Sterben und Tod beschäftigt sie schon lange. Bücher über dieses Thema sind ihre ständigen Begleiter. Hospizliche Mitarbeit füllt die Lücken. Telepathische Kommunikation mit Tieren rundet das Wissen über das unliebsame Tabuthema ab.

Wie wollen wir sterben?

Kategorie: Gelesen, Gesellschaft, Kultur am Mittwoch, 6. Oktober 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur

Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur

Der medizinische Fortschritt hilft zahllosen Patienten, verschafft Heilung oder Linderung, rettet und verlängert Leben. Zugleich hat unsere heutige Hochleistungsmedizin aber auch ihre Schattenseiten. Michael de Ridder – seit über drei Jahrzehnten in Hamburg und Berlin als Internist, Rettungs- und Intensivmediziner tätig – plädiert dafür, Sterben als Teil des Lebens anzuerkennen. Damit richtet er sich nicht zuletzt an seine eigene Zunft. Denn Vielfach verstehen sich Ärzte in einer medizinisch-technischen Krankenhauswelt, in der alles möglich erscheint, ausschließlich als Heilende. Und wenn es nichts mehr zu heilen gibt? Statt Todkranke um jeden Preis am Leben zu erhalten, sollten Mediziner seiner Ansicht nach lernen, in aussichtslosen Situationen ein friedliches Sterben zu ermöglichen. Gerade hier, so de Ridder, sind Ärzte einer humanen und zivilen Gesellschaft gefragt, als Begleiter und als Fürsorger. Denn die Würde des Menschen, sein Recht auf Selbstbestimmung muss auch und gerade bei unheilbar kranken und alten Menschen respektiert und gewahrt bleiben. Viel zu oft allerdings setzen sich Ärzte über den Willen ihrer Patienten hinweg, tun alles, was medizinisch und technisch möglich ist, und tragen so eher zur qualvollen Sterbeverzögerung als zur sinnvollen Lebensverlängerung bei.

In der Palliativmedizin schlummert das Potenzial, in unserer Medizin einen Kulturwandel zu bewirken.

“Jeder Kranke – und besonders der, dessen Leben zu Ende geht – ist, wie auch jeder Gesunde, ein Kosmos aus Gedanken, Gefühlen, Wünschen, Verzweiflung, Ängsten und Schmerzen. Diesem Kosmos öffnet sich die Palliativmedizin und versucht, ihn mit dem Sterbenden so zu gestalten, dass er sein Leben friedlich … lassen kann. … In der Palliativmedizin schlummert das Pozential, in unserer Medizin einen Kulturwandel zu bewirken …: Weg von einer Medizin, in deren Mittelpunkt die Krankheit und nicht der von ihr erfasste Mensch steht! … Weg von einer Ärzteschaft, die dem irrigen Gedanken aufsitzt, dass ein sterbender Patient gleichzusetzen sei mit einer Niederlage ärztlichen Könnens! … Stattdessen hin zu einer Medizin …, in deren Mittelpunkt der kranke Mensch und nicht das kranke Organ steht! Hin zu einer Medizin, die zwischen sinnvoller Lebensverlängerung und qualvoller Sterbeverzögerung zu unterscheiden vermag! … Hin zu Ärzten, die berührbar sind!”*

Nehmen wir die Verantwortung an.

Nachdem ich das Buch “Wie wollen wir sterben?” von Michael de Ridder gelesen habe, wird mir ein weiteres Mal klar, wieviel Glück meine Mutter damals hatte, als sie im Krankenhaus im Sterben lag. Hier haben sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal  stets den Dialog mit meiner Mutter, meiner Schwester und mir gesucht. Und als meine Mutter nicht mehr ansprechbar war, haben sich alle bisher behandelnden Ärzte zusammengesetzt, um gemeinsam zu entscheiden, was das Beste für meine Mutter ist. Sie haben sie dann von den Maschinen abgenommen und ihr die Schmerzen genommen, so dass sie entspannt und friedlich im Beisein von meiner Schwester und mir einschlafen konnte. Ich werde den Satz des diensthabenden Stationsarztes nie vergessen: “Ich habe die Entscheidung für Ihre Mutter so getroffen, wie ich es für meine eigene Mutter getan hätte.”

Damit jeder die Chance auf ein friedvolles Sterben hat, ist es wichtig, sich mit dem Thema Sterben auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist dazu hervorragend geeignet, da es viele wichtige Fragen beantwortet. Man bekommt einen tiefen Einblick in den heutigen Klinikalltag und die heutige Sterbekultur. Es wird klar, wie wichtig es für jeden von uns ist, für sich selbst zu sorgen bzw. vorzusorgen. Denn für jeden von uns wird es früher oder später heißen, Abschied von dieser Welt zu nehmen. Jeder Einzelne hat sein Schicksal ein Stück weit selbst in seinen Händen. Nehmen wir diese Verantwortung an. Das ist mein Fazit, nach der Lektüre dieses Buches.

Don’t try to live for ever
You will not succeed.
G. B. Shaw

*Michael de Ridder: “Wie wollen wir sterben?”, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010, S. 220 f

Der Pilot

Kategorie: Reisen am Mittwoch, 18. August 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Begleiten Sie den Piloten Forbes auf seinem größten Flugabenteuer.

Begleiten Sie den Piloten Forbes auf seinem größten Flugabenteuer.

Die Weisheit wartet über den Wolken

Der Autor der “Möwe Jonathan” – Richard Bach – hat ein erkenntnisreiches neues Buch geschrieben: “Der Pilot”. In diesem beschäftigt er sich damit, was unsere Gedanken bewirken. Was Realität ist und was durch die Kraft unserer Vorstellung entsteht. Verpackt in eine berührende Geschichte nimmt uns sein Protagonist, der Fluglehrer Jamie Forbes, mit auf einen langen Flug nach Florida. Während dieses Fluges wird Forbes in eine Kette von Ereignissen verwickelt, die sein Bild der Realität von Grund auf verändert.

So kommt er beispielsweise mit Maria, die mit ihrem Mann in einer Cessna unterwegs ist und selbst nicht fliegen kann, auf diesem Flug in Funkkontakt. Marias Mann erleidet einen Herzinfarkt und Forbes muss die verzweifelte Maria über Funk anleiten, ihr Flugzeug sicher zu landen …

Wer sich auf diese Geschichte einlässt, erfährt viel über sich selbst und seine Gedanken. Positive wie negative erschaffen den ganzen Tag unsere Welt, in der wir leben. “Meine ganze Welt besteht also aus akzeptierten Vorschlägen und diese werden zu Annahmen und Überzeugungen und schließlich zu meiner persönlichen, privaten exklusiven Wahrheit.”*

Lassen Sie sich durch diese Geschichte dazu animieren, Ihr tägliches – meist unbewusstes – Gedankenkarussell zu stoppen und Ihre Gedanken einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Üben Sie sich in “BEWUSST-SEIN” und entscheiden Sie sich, was Sie denken und damit, was Sie erschaffen wollen.

Wer sich für dieses Thema interessiert und sich intensiver damit beschäftigen mag, dem seien auch die Bände “Gespräche mit Gott” von Neale Donald Walsch empfohlen.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen
Ihre Christine Reichmann

*aus Richard Bach: “Der Pilot”, Allegria Verlag, Berlin 2010


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