Einträge mit dem Schlagwort ‘Herz’

Wunder-Apfel

Kategorie: Gesundheit am Freitag, 12. August 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Nach einem alten Mythos gilt der Apfel als Symbol des ewigen Lebens und der Jugend. Forscher der Universität Florida fanden kürzlich heraus: Schon ein Apfel am Tag senkt die Cholesterin- und Blutfettwerte und hilft dabei, das Gewicht zu reduzieren. Unser heimisches Obst kann aber noch mehr: Es stärkt das Immunsystem und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Inspiriert von alverde August 2011)

24 Tipps für kalte Tage

Kategorie: Genuss, Gesellschaft am Sonntag, 28. November 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Herz erwärmend

Herz erwärmend

Draußen ist es klirrend kalt. Genießen Sie es! Denn Kontraste – draußen kalt und drinnen schön kuschelig – wirken sehr belebend. Sie brauchen noch ein paar Tipps für kalte Tage? Hier sind sie:

1 Mit Farben heizen – Klingt verrückt, aber wir spüren bis zu sechs Grad Unterschied zwischen kalten und warmen Tönen aus der Gelb-Orange-Rot-Farbpalette. Sie brauchen nicht gleich neu zu streichen. Ein paar Accessoires genügen schon, um sonnige Farbtupfer zu setzen. Alternativ können Sie auch getönte Glühlampen einsetzen.

2 Das Bild des Sommers – Einfach als Bildschirmhintergrund verwenden und schon können Sie zwischendurch vom sonnig-warmen Sommer träumen.

3 Filme, die das Herz erwärmen – Schauen Sie sich Filme mit viel Gefühl an. Auch wenn Ihnen dabei die Tränen kommen. Denn: Weinen entspannt. Die perfekte Gegenmaßnahme zum Frieren. Denn: Frieren verspannt. Trotzdem sollten die Filme natürlich ein Happy End haben.

4 Hot Spices – Geben Sie der Pfeffermühle ein paar Umdrehungen mehr, trinken Sie heißen Ingwertee oder gehen Sie mal wieder thailändisch essen. Das wärmt von Kopf bis Fuß.

5 Wäsche wärmen – Toller Trick! Erwärmen Sie Handtücher, Bademantel und Dessous an der Heizung, bevor Sie sie anziehen. Herrlich kuschelig!

6 Ein(e) feurige(r) Liebhaber(in) – Wenn keine(r) zur Verfügung steht, weichen Sie einfach auf die anderen 23 Ratschläge aus.

7 Kurztrip in die Tropen – Der kürzeste Weg führt ins Treibhaus (oder in Köln ins Schoko-Museum in die Kakao-Plantage) des nächsten Botanischen Gartens. Sie werden in der Schwüle buchstäblich aufblühen.

8 Highlander spielen – Schottenkaros, Hirschgeweihe aus Pappmaché und Fake Furs sind hübsche Gründe, um kalte Tage urgemütlich zu finden.

9 Zigarettenpause – Denn Raucher frieren schneller, weil ihre peripheren Gefäße schlechter durchblutet sind.

10 Zum BBQ einladen – Und falls Sie jemand für verrückt hält: Die chinesische Ernährungslehre empfiehlt im Winter Gegrilltes, aber auch Muskatnuss und Fencheltee.

11 Eisblumen wachsen lassen – Das tröstet über die Nachteile schlecht isolierter Altbaufenster hinweg.

12 Sich die Köpfe heiß reden – Über den besten Thai, die schönste Karibikinsel, schwarze Löcher und Handytarife.

13 Glühweinparty auf der Terasse – Getränke und Plätzchen gibt’s von den Gastgebern, Decken zum Einmummeln bringt sich jeder selber mit.

14 Tee aus der Schale trinken – Denn das wärmt auch gleich die Hände.

15 Zwiebel-Look – Viele dünne Schichten Kleidung wärmen – wegen des Luftpolsters dazwischen – viel besser als eine dicke.

16 Im Bett bleiben – Unter der Decke ist’s schön kuschelig. Da gibt’s einfach keinen Grund aufzustehen, müsste man nicht das Buch aus dem Wohnzimmer holen und die Kekse aus der Küche schnappen und auf die Suche nach dem Telefon gehen. Erfahrene Liegenbleiber (wie ich) lagern alles rund ums Bett.

17 Wintersuppen löffeln

18 Kaffee mitSchuss – Überall trinkt man ihn anders: Irish Coffee mit Whiskey, Swiss Coffee mit Kirschschnaps, French Coffee mit Cognag. Die Variationsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt.

19 Gassi gehen – am besten im Laufschritt. Sie haben keinen Hund? Viele Freunde werden begeistert sein, wenn Sie diesen Dienst ab und zu übernehmen. Alternativen zum Warmwerden: Schnee schaufeln, Kniebeugen und Aufzüge boykottieren.

20 Heiße Rhythmen – Salsa, Samba oder Merengue kann man lernen. Das Feeling muss man im Blut haben. Ob man’s hat, findet man am besten bei einem Wochenendkurs heraus.

21 Fango statt Tango – Eine ordentliche Packung wärmt durch und durch. Eine Wärmflasche tut’s natürlich auch.

22 Es zieht? – Dann her mit dem altbewährten Strickdackel und ab mit ihm vor die Tür!

23 Ein Internet-Flirt – ein Tête-à-Tête im Chatroom, ein(e) neue(r) E-Mail-Freund(in)? Bei einer virtuellen Affäre bekommt man bestimmt keine kalten Füße.

24 Mit warmen Füßen ins Bett – Wärmflasche und Wollsocken sind die beste Einschlafhilfe. Denn wenn die Blutgefäße durch die Wärme erweitert sind, wird man sofort müde.

(Inspiriert von ELLE Decoration 6/99)

Den Fischen zuliebe

Kategorie: Gelesen, Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur, Mensch & Tier am Sonntag, 31. Oktober 2010 von Christine Reichmann1 Kommentar
Geschichten übers Essen sind Geschichten über uns – über unsere Geschichte und unsere Werte.

Geschichten übers Essen sind Geschichten über uns – über unsere Geschichte und unsere Werte.

Bei mir kommen seit Anfang des Jahres weder Fleisch noch Fisch auf den Tisch. Aber alle, die auf Fisch nicht verzichten wollen, sollten meiner Meinung nach darauf achten, welchen Fisch sie essen, um Rücksicht auf das ökologische Gleichgewicht zu nehmen. Und das bedeutet, keine Fische zu essen, die durch Überfischung fast ausgestorben sind.

In einem Vergleich von handelsüblichen Fischarten haben 29 Sorten als bedenklich abgeschnitten. Das teilte die Umweltorganisation WWF mit. Zu den Sorten, die “empfehlenswert” sind, gehören laut WWF Hering, Seelachs aus dem Nordatlantik, Dorsch aus der Ostsee sowie Lachs und Forelle aus Bio-Zucht.

Rotbarsch, Dorade aus dem Mittelmeer, Pangasius und tropische Garnelen gehören nicht auf den Teller.

Denn vier Fünftel aller wirtschaftlich genutzten Fischbestände weltweit gelten zur Zeit als überfischt oder bis an die ökologisch vertretbare Grenze befischt.

Und wer mag und sich kundig machen will, verzichtet lieber ganz auf Fisch und sucht sich leckere pflanzliche Alternativen, mit denen man ebenfalls sehr gut und tatsächlich unbedenklich alle lebensnotwendigen Nährstoffe zu sich nehmen kann. Eine hilfreiche Lektüre zu diesem Thema ist der Titel “Vegetarische Ernährung” von Claus Leitzmann und Markus Keller.

Allen, denen unsere Tiere und unsere Umwelt am Herzen liegen, möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal das phantastische und erhellende Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer, empfehlen. Eine Rezension zu diesem Titel finden Sie hier auf der Frohen Botschafterin.

(Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger Nr. 254)

Forras

Kategorie: Gesellschaft, Gesundheit, Mensch & Tier am Montag, 11. Oktober 2010 von GastKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Forras & ich

Forras & ich

von Bernadette Busse

Ein Jahr ist es nun her, seit meine Hündin Forras – eine Kuvaszdame – gestorben ist. Und sicherlich ist es sehr ungewöhnlich, dass sie auf natürliche Weise sterben durfte …

Bis Forras Sterbeprozess begann, hatte ich noch nie einen sterbenden Menschen oder ein sterbendes Tier begleiten dürfen. Viele Fragen waren offen. In Würde sterben zu dürfen, wie es die alten Naturvölker praktizieren, wie es in buddhistischen Lehren beschrieben wird, schien mir damals zunächst nicht mit unserer Kultur vereinbar zu sein.

Als Forras mit 8 Jahren zu mir kam, waren wir sofort ein Herz und eine Seele. Auf einem wunderschönen Abendspaziergang teilte sie mir auf telepathischem Wege plötzlich mit, dass sie mir den Sterbeprozess zeigen würde. Jeder Tierbesitzer kann sicher nachfühlen, dass ich ziemlich schockiert war, denn verlieren wollte ich sie auf gar keinen Fall.

Ich liebe Forras über alles.

Ein Jahr später sollte sie 13 Jahre alt werden, ein hohes Alter für einen großen Hund mit ihrer Vorgeschichte. Aber ich konnte beobachten, dass sie Gewicht verlor, der Appetit nachließ, sie nur noch kleine Spaziergänge machen wollte. Nur ihre Augen waren klar, liebevoll und wissend. Mein Herz war traurig bei dem bevorstehenden Abschied.

Ich begleitete sie mit Homöopathie und Farblicht und staunte, wie gelassen sie wirkte. Eine große Unterstützung erfuhr Forras durch ihren Kater Smilli, der sich immer in ihrer Nähe aufhielt. 4 Tage vor Forras Tod, legte Smilli sich auf ihre Seite und schnurrte, um sie zu beruhigen und ihr die Kraft zum Loslassen zu geben.

Die letzten Stunden lag Forras in meinen Armen. Ich redete ihr gut zu, dass sie den Weg ins Licht gehen sollte. Viele Tränen begleiteten mich, aber intuitiv wusste ich, dass sie es sich so gewünscht hatte.

Smilli stand plötzlich auf und ließ einen Schrei los – der mir durch Mark und Bein ging – und verließ das Zimmer. Dann atmete Forras ein letztes Mal. Unendliche Liebe erfüllte den Raum, tiefe Freude war in meinem Herzen: Sie hatt es geschafft, sie hatte es geschafft.

Ich zündete viele Kerzen an und nahm Abschied.

Viele Wochen lang fühlte ich Forras noch neben mir laufen, wie sie auf meinem Bett lag (was sie sonst nie getan hatte) und wie sie mich begleitetete. Ich habe mich seitdem oft gefragt, warum ich danach nicht um Forras geweint habe, aber ich glaube, dass es mir sehr geholfen hat, sie in Würde sterben zu lassen. Sie ist für mich ein wunderbarer Lehrer gewesen. Und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Inzwischen habe ich Menschen und Tiere in ihren letzten Tagen begleiten dürfen und weiß, wir sind alle individuell, jedes Sterben ist anders und hat zudem auch eine ganz große heilende Kraft. Ein Satz von Ken Wilber ist tief in mir verankert: Erst wenn du den Tod akzeptierst, kannst du das Leben akzeptieren.

Weltenseele

Alte Seele, weine nicht
Fürchte nicht dein Angesicht
Abschied von der Welt Gesang
Stehst du in deinem licht’ Gewand
Trübe Augen, klarer Blick
Schaust du ganz gern zurück
Flügel wachsen dir ganz sacht
Dein Herz nun lacht, es ist vollbracht
Ja, ich bin
Ich bin

Bernadette Busse, 15.08.2010

Bernadette Busse ist Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in Neuss. Das Thema Sterben und Tod beschäftigt sie schon lange. Bücher über dieses Thema sind ihre ständigen Begleiter. Hospizliche Mitarbeit füllt die Lücken. Telepathische Kommunikation mit Tieren rundet das Wissen über das unliebsame Tabuthema ab.

Tee und Kaffee schützen das Herz

Kategorie: Genuss, Gute Nachrichten am Sonntag, 11. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Nach Ansicht niederländischer Forscher senken Tee und Kaffee bei moderatem Genuss das Risiko von Herzerkrankungen. Drei bis sechs Tassen Tee pro Tag könnten die Gefahr, an einem Herzleiden zu sterben, um bis zu 45 Prozent verringern. Bei dem Genuss von mehr als sechs Tassen Tee sei das Risiko für Herzkrankheiten um 36 Prozent geringer als bei denjenigen, die weniger als eine Tasse pro Tag trinken. Bei den Kaffeeliebhabern sieht es nicht ganz so gut aus. Aber immerhin sollen zwei bis vier Tassen am Tag das Risiko von Herzerkrankungen noch um 20 Prozent senken. Darüber hinaus kamen die Forscher des Medizinischen Zentrums der Universität Utrecht zu dem Schluss, dass weder Kaffee noch Tee Schlaganfälle begünstigen. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger Magazin Nr. 143)


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