Einträge mit dem Schlagwort ‘Indien’

C & A setzt sich gegen Kinderarbeit ein

Kategorie: Gesellschaft, Gute Nachrichten, Mode & Lifestyle am Mittwoch, 14. Oktober 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Schon seit zehn Jahren engagiert sich C & A gemeinsam mit der Kinderhilfsorganisation Terre des Hommes in einem Projekt gegen Kinderarbeit in Indien. Dabei stand am Anfang dieses Projekts der Wunsch von C & A einen Weg zu finden, um gegen den Einsatz von Kinderarbeitern in der Textilindustrie vorzugehen. Dazu verpflichtete das Düsseldorfer Unternehmen seine Zulieferer, keine Kinder zu beschäftigen und die grundlegenden Arbeitsrechte einzuhalten.

Eine qualifiziert Ausbildung ist das A & O.

Patres des Ordens der Salesianer Don Bosco – Partner von Terre des Hommes – richteten in der indischen Textilhochburg Tirupur im Bundesstaat Tamil Nadu ein Berufsschulzentrum für arbeitende Kinder ein. Finanziert wird dieser Ausbildungsbetrieb von C & A. Bis heute haben dort 1.200 Kinder eine qualifizierte Ausbildung erhalten – beispielsweise zum Schneider, Zuschneider, Mechaniker oder Elektriker. Im gleichen Zeitraum konnte die Zahl der Kinderarbeiter in Tirupur von 40.000 auf 5.000 Kinder reduziert werden. 2,2 Millionen Euro hat C & A seit 1999 in dieses Projekt investiert. Dabei stammen die Mittel hauptsächlich aus Spenden von C & A und aus Sammelaktionen bei Kunden und Belegschaft.

Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu tun.

Neben der Kooperation in Tirupur engagiert sich C & A auch bei ähnlichen Projekten in den Bundesstaaten Karnataka und Bihar. Auch hier werden Schritte gegen Kinderarbeit unternommen. So werden in Bellary im Staat Karnataka seit dem Jahr 2004 jährlich 270 Kinder in Abendschulen unterrichtet. Im Bundesstaat Bihar fördern die Düsseldorfer seit 2008 ein Projekt, welches den Menschen das Leben in ihren Dörfern ermöglicht und auf diese Weise die Migration in die Städte verhindern soll.

(Inspiriert von TextilWirtschaft 41 _ 2009)

Angst oder Liebe? Wir haben die Wahl …

Kategorie: Gelesen, Gesellschaft, Kultur am Montag, 20. Juli 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Die Unwägbarkeiten des Lebens verstehen und annehmen.

"Nur in einem tiefen Augenblick der Liebe gibt es keine Angst mehr."

In der vergangenen Woche habe ich das Buch „Angst“ des Lebenslehrers Osho gelesen und damit eine  Möglichkeit entdeckt, mit der Angst, die manchmal ganz schön lähmen kann, umzugehen.

Wenn wir es schaffen, den Mut zu fassen, das Ungewisse zu wagen, bekommen wir die Chance, wirklich zu leben, kreativ und frei zu sein. Denn so sehr wir uns auch bemühen, vermeintliche Sicherheit für uns und unser Leben zu kreieren – Sicherheit, gibt es nicht:

„Leben ist Unsicherheit. Jeden Augenblick bewegt es sich mehr und mehr in Richtung Unsicherheit. Es ist ein Lotteriespiel. Man weiß nie, was passieren wird. Und es ist gut, dass man es nicht weiß. Wäre das Leben vorhersehbar, dann wäre es nicht lebenswert.“* Nichts Überraschendes würde mehr passieren und wir würden unser Staunen verlieren und damit unsere Menschlichkeit und unsere Freiheit.

„Die Pfade des Lebens verlaufen im Zickzack, nicht wie Eisenbahnschienen. … Aber gerade das macht ja seine (des Lebens) Schönheit … aus. Es (das Leben) ist immer eine Überraschung!“*

Klar und eindrücklich beschreibt Osho in seinem Buch, wie wir mit den Unwägbarkeiten des Lebens umgehen können, ohne Angst zu haben. Er erklärt, was Angst ist und wie sie entsteht. Er legt dar, wie wir lernen, Vertrauen zu haben und Angst durch Liebe zu ersetzen.

Was ich an dem Buch  mag? Dass es undogmatisch ist und eine deutliche, leicht verständliche Sprache spricht. Und wer das Gefühl hat, dass er in Zukunft  mit seiner Angst anders umgehen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

*Osho: “Angst”, Wilhelm Goldmann Verlag, München, 2008


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