Einträge mit dem Schlagwort ‘Inspiration’

Coco Courage

Kategorie: Gesehen, Kultur, Mode & Lifestyle am Dienstag, 5. Juli 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Coco Chanel trieb Sport. Sie verdiente ihr eigenes Geld und machte den gebräunten Teint salonfähig, wo vormals Blässe als das erstrebenswerte Ideal gegolten hatte. Die Stilikone setzte ihre ganz eigenen Maßstäbe. Als sie vor rund 100 Jahren die Welt der Couture betrat, entwarf sie Kleidung für Frauen, die wie sie aktiv und selbstbewusst waren. Statt auf geschnürte Taillen setzte sie auf Bewegungsfreiheit und fließende Jerseystoffe. Den bodenlangen Roben der Jahrhundertwende stellte sie das knielange Kleine Schwarze gegenüber. Aufwändige Verzierungen waren nicht ihr Ding. Stattdessen schmückten Kamelienblüten und Perlenketten ihre puristischen Modelle. Wer mehr über diese tolle Frau und ihr aufregendes Leben erfahren möchte, dem seien zwei Filme (DVD) wärmstens ans Herz gelegt: “Coco Chanel – der Beginn einer Leidenschaft” und”Coco Chanel & Igor Stravinsky”. (Inspiriert von alverde Juli 2011)

Lesen macht Kinder glücklich

Kategorie: Gelesen, Gesundheit, Kultur am Montag, 27. Juni 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Kids und Jugendliche skypen, chatten und spielen Computergames, aber sie lesen kaum noch. So schauen 73 Prozent der 6- bis 13-jährigen jeden Tag fern, aber nur 15 Prozent lesen regelmäßig ein Buch. Dabei steigt die Zahl der Nichtleser jedes Jahr. Dies wird zu Recht häufig beklagt. Oftmals steht dabei die Sorge um den Erhalt der Kulturtechnik Lesen im Vordergrund, die Fähigkeiten wie Vorstellungskraft, abstraktes Denken und Aufmerksamkeit schärft. Das Lesen von Büchern trainiert den Geist und erweitert den Horizont. Das ist aber – leider – noch nicht alles. Wenn Kinder nicht mehr lesen, drohen sie nicht nur kognitiv, sondern auch emotional zu verarmen. Denn: Erzählte Geschichten bereichern die Innenwelt und schirmen Kinder so von den Härten des Lebens ab.

Lesen schützt vor Depressionen

Ein amerikanisches Forschungsteam hat sogar festgestellt, dass Lesen Jugendliche vor Depressionen schützt. Wer sich an vertraute Erzählungen wendet, wenn er traurig oder einsam ist, wird bald feststellen, dass er sich mit jeder Seite besser fühlt. Er spürt sich stärker mit der Welt verbunden, sobald er in den Erzählkosmos einer Geschichte eintaucht. Beim Lesen schließen wir uns fiktiven Weggenossen an. Und je mehr man sich dabei assoziativ verbunden fühlt, desto stärker hebt dies die Stimmung und das persönliche Wohlbefinden, folgern Shira Gabriel und Ariana Young von der University at Buffalo im US-Staat New York im Rahmen einer Studie.

Geschichten sind Empathielieferanten

Geschichten sind  tolle Empathielieferanten. Dabei verbinden uns Geschichten nicht nur mit den erfundenen Charakteren, sondern auch mit den realen Menschen um uns herum – besonders mit jenen, die dieselbe Geschichte gelesen haben. Wenn wir Abenteuern in Büchern beiwohnen, gönnen wir uns eine Auszeit vom realen Leben. Tauchen wir aus den Geschichten wieder auf, sind wir zufriedener und fühlen uns unseren Mitmenschen näher. Geschichten sind für uns “Abstraktion und Simulation sozialer Erfahrung”, sagt der Psychologe Keith Oatley. Kinder lernen durch Bücher fürs Leben. Und deshalb ist es so wichtig, dass Kinder die Lust am Lesen entdecken. Verschenken Sie also beim nächsten Anlass lieber ein bewusst ausgesuchtes Buch anstelle von Computerspielen, Handys oder Klamotten. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und vielleicht entdecken Sie ja auch Ihre Lust am Vorlesen und führen Kids und Jugendliche so an Bücher heran. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger MAGAZIN Nr. 146)

500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern

Kategorie: Gelesen, Gesellschaft, Gute Nachrichten, Kultur am Freitag, 3. Juni 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Unter diesem Titel erscheint jetzt ein Buch für Jugendliche, das sie dazu inspirieren soll, aufmerksam zu bleiben und zu überlegen, wie jeder einzelne unsere Welt ein bisschen besser machen kann. Mit Worten, mit kleinen und mit großen Taten. Denn alles tut seine Wirkung. Wer also demnächst einen jungen Menschen beschenken mag und nach einem sinnvollen Präsent sucht, dem sei dieses Buch empfohlen. Auch die frohe Botschafterin hat sich darin verewigt. Ihr Beitrag ist auf Seite 268 zu finden. Viel Spaß beim Schenken, Lesen und Weltverbessern.

Shary Reeves, Jan Hofer, Dieter Kronzucker (Hg.): “500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern”, Rowohlt Taschenbuchverlag, Hamburg, Juni 2011

Das Steinzeitrezept

Kategorie: Gesehen, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur am Donnerstag, 12. Mai 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Gestern habe ich in der ARD eine interessante Reportage gesehen: “Das Steinzeitrezept”. Die Protagonisten der Reportage zeigen, wie eine steinzeitliche Lebensweise bzw. Elemente daraus Zivilisationskrankheiten von der Allergie bis zum Plattfuß heilen bzw. vorbeugen können. Zu Wort kommen auch einige Ärzte, die dazu den wissenschaftlichen Hintergrund liefern. Ein sehr interessanter Beitrag, den Sie sich nun noch ca. eine Woche lang in der ARD-Mediathek anschauen können. Lassen Sie sich inspirieren und vielleicht werden Sie Teile dieser steinzeitlichen Lebensweise in Ihr Leben integrieren wollen oder tun dies bereits, ohne es zu wissen.

Gärtnerglück zur Miete

Kategorie: Genuss, Gute Nachrichten am Montag, 2. Mai 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Wer in der Stadt wohnt, einen kleinen oder vielleicht gar keinen Balkon hat und trotz allem von Herzen gerne gärtnern möchte, der kann sich jetzt ein Beet mieten.

Was gibt’s zu mieten?
Bauern parzellieren Ackerflächen und vermieten die Beete für einen Sommer. Sie bepflanzen diese so genannten “Schnuppergärten”, bevor der Mieter sie ab Anfang Mai übernehmen kann. Von da an harkt, wässert und gärtnert er selbst. Wer Tipps braucht, dem steht der Vermieter stets mit Rat und Tat zur Seite und übernimmt sogar die Urlaubsvertretung.

Wo gibt’s die Beete?
Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) berichtet von Angeboten überall in Deutschland.

Was kann ich anbauen?
Mehr als 20 Gemüsesorten setzen die Anbieter. Wer nicht alle mag, kann auch Sorten wieder herausnehmen. Bei einigen Angeboten bleibt eine kleine Fläche brach, die der Schnuppergärtner selbst bestellen darf. Auch die Nachsaat kann selbst gewählt werden.

Wieviel Zeit muss in investieren?
Dank einer Bewässerungsanlage braucht man in etwa zwei Stunden pro Woche, um sein eigenes Beet zu bestellen.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Bei vielen Angeboten wird die Ausrüstung gestellt. Benötigt werden als Grundausrüstung Harke und Spaten.

Was kostet das Miet-Beet?
Die Preise hängen von der Größe der Parzelle ab. Eine kleine kostet ab 150 Euro pro Saison. Größere Beete bis zu 90 Quadratmetern können bis zu 330 Euro kosten. Über den Daumen gepeilt reicht ein 45 Quadratmeter großes Beet aus, um eine Familie mit drei bis vier Personen regelmäßig mit Gemüse zu versorgen.

Wer mehr Informationen über Miet-Beete sucht oder gleich eins mieten möchte, klickt auf www.gartenglueck.info oder www.meine-ernte.de. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger MAGAZIN Nr. 101)



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