Die amerikanische Malerin Emma Dial
Kategorie: Gelesen, Kultur am Montag, 5. Juli 2010 von Christine Reichmann – Kommentieren Sie diesen Eintrag als ErsterIm Moment habe ich meine absolute Lesephase. Und offensichtlich erwische ich ein gutes Buch nach dem anderen. Das macht wirklich Spaß!
Heute stelle ich Ihnen das Buch “Die amerikanische Malerin Emma Dial” vor. Das hinreißende Debüt von Samantha Peale. Worum es darin geht? Um die Malerin Emma Dial, die in Manhattan als Ghost-Malerin für den Maler Michael Freiburg arbeitet. Sie malt riesige überdimensionale Landschaften in Öl, die auf dem Markt horrende Preise erzielen. Emma wird für ihre Arbeit gut bezahlt und sie hat ein Verhältnis mit Michael. Sie genießt das glamouröse Künstlerumfeld mit Vernissagen, Sammlern und Galeristen. Sie liebt die Partys. Und doch vermisst sie irgendwann ihr eigenes, kleines Studio in Brooklyn. Ihre eigenen Zeichnungen.
Als der Maler Philip Cleary, der zugleich Michaels größter Konkurrent ist, in ihr Leben tritt, zeichnet sich ein Wendepunkt in Emmas Leben ab. Sie beginnt, sich auf ihre eigene Kunst zu konzentrieren … Ob sie den Absprung in die Selbständigkeit wirklich schafft. Und ob sie aus Michaels Schatten heraustreten kann, erfahren Sie, wenn Sie dieses empfehlenswerte Buch selbst zur Hand nehmen werden.
Seite für Seite werden auch sie in die spleenige Art-Society New Yorks hineingezogen. Und ich bin gespannt, ob Ihnen diese Exkursion in die Kreativszene des Big Apple genauso gut gefallen wird wie mir.
Die Autorin Samantha Peale ist selbst Künstlerin und studierte an der New School in New York und am Art Institute of Chicago. Vier Jahre lang war sie Assistentin im New Yorker Studio von Jeff Koons. Dies heißt aber nicht, dass “Die amerikanische Malerin Emma Dial” ein Schlüsselroman wäre, versichert die Schriftstellerin.
„Scharfsinnig und eindrücklich beobachtet.“ THE NEW YORK TIMES
„Das ist genau der Roman über die New Yorker Kunstwelt, den ich schon immer lesen wollte. Sexy, intelligent, supercool!“ GARY SHTEYNGART





