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Ziele für die Woche – oder wie Paul Ferrini und Lucky Luke mein Leben bereichern

Kategorie: Gelesen, Gesellschaft am Montag, 29. Juni 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Übung macht den Meister!

Übung macht die Meisterin!

In dem Buch „Sei wahrhaft glücklich!“ von Paul Ferrini habe ich eine wirkungsvolle Übung für mich entdeckt, die ich nun schon seit einigen Wochen erfolgreich praktiziere. Für diese Übung nehme ich mir gleich morgens am Anfang jeder Woche eine viertel- bis eine halbe Stunde Zeit, um in die Stille zu gehen und mir folgende Fragen zu stellen:

Was sind diese Woche meine Ziele?

Wie kann ich meine Gaben nähren, entwickeln und ausdrücken?

Was will ich diese Woche in meinem Leben erschaffen?

Was bin ich bereit zu tun, um meine Ziele zu erreichen?

Die Antworten zu diesen Fragen schreibe ich in ein Buch und lese sie jeden Tag, gleich morgens nach dem Aufstehen. Auf diese Weise bleibe ich mit den Zielen, die ich mir gesetzt habe, verbunden und folge den Handlungsvorgaben, die ich für mich aufgestellt habe. Tauchen unerwartete Hindernisse auf, betrachte ich sie als Herausforderungen und passe meine Ziele entsprechend an und trage sie in meinen Aktionsplan für die kommende Woche ein.

Es ist unglaublich, aber fast an jedem Morgen eines neuen Tages kann ich mindestens einen Punkt auf meiner Wochenliste abhaken, weil ich das Ziel bereits erreicht habe. Und am Ende der Woche sind in der Regel tatsächlich alle formulierten Ziele erreicht. In der vergangenen Woche beispielsweise war unter meinen Zielen eine existenzielle Angelegenheit, deren Lösung Monate lang so gut wie aussichtslos erschien und erschwerend hinzu kam, dass die Verwirklichung dieses Ziels zu diesem Zeitpunkt vom „Außen“ abhing. Ich hatte also „nur“ die Möglichkeit, der Verwirklichung dieses Ziels mein Maximum an positiver Gedanken- und Gefühlsenergie mit auf den Weg zu geben. Und ob Sie es glauben oder nicht: Ich habe dieses Ziel erreicht – und zwar genau an dem Tag, an dem ich Lucky Luke auf meinem Briefkasten gefunden hatte … (Die ganze Geschichte über Lucky Luke finden Sie im Blog-Eintrag vom 23. Juni 2009 in der Rubrik “Gesellschaft”)

„Jeden Tag sind wir von Möglichkeiten umgeben, zu wachsen, zu lernen und uns in unserem Leben vorwärts zu bewegen.

Das Universum hat uns viele Gaben anzubieten, wenn wir uns öffnen, um sie zu empfangen.

Unsere Aufgabe ist es, offen zu bleiben und nicht unsere Herzen zu verschließen.“

Paul Ferrini in „Sei wahrhaft glücklich!“, Aurum Verlag, Bielefeld 2007

Lucky Luke – oder die frohe Botschaft aus dem Wilden Westen

Kategorie: Gesellschaft am Dienstag, 23. Juni 2009 von Christine Reichmann7 Kommentare
"Hey girl, mach was aus deinem Leben!"

"Hey girl, mach was aus deinem Leben!"

Gestern war mal wieder so ein Tag … So ein Tag, an dem ich schon morgens mit trüben Gedanken in den Tag startete und mir über alles mögliche Sorgen machte. Ich pellte mich also mehr widerwillig und mit hochmüdem Kopf aus dem Bett und beschloss, erst einmal mit meinem Hund eine Runde durch den Park zu drehen. Vielleicht hilft’s ja, meine trüben Gedanken zu verscheuchen, dachte ich. Ein bisschen frische Luft, schöne Natur … Ich trottete durch den Park und mein Hund hatte in diesem Moment sichtlich mehr Energie und mehr Spaß am Leben als ich … Beneidenswert! Wir kamen zu unserem Haus zurück – und was sah ich da? Irgendjemand hatte eine Lucky Luke Figur auf unseren Briefkasten gestellt. Ich ließ diese Figur erst einmal dort stehen. Mit rein nehmen wollte ich sie nicht und wegschmeißen? … konnte ich sie in dem Moment auch nicht. Ich ging also ins Haus, frühstückte und setzte mich danach an meinen Schreibtisch, um mit der Arbeit zu beginnen. Gegen Mittag wollte ich nachsehen, ob Post im Briefkasten ist. Und schon wieder – also den Typen hatte ich ja schon völlig vergessen – entdeckte ich Lucky Luke. Diesmal vom Winde vom Briefkasten verweht lag er Mitleid erregend vor meinen Füßen bäuchlings auf der Nase. Ich nahm Lucky hoch, betrachtete ihn und hatte plötzlich das dringende Gefühl, dass er eine Botschaft für mich hat: „Hey, steh’ auch du auf und mach etwas aus diesem wunderschönen Tag. Wenn du Probleme hast, pack sie an und löse sie, anstatt vor ihnen davon zu laufen. Das kannst du nämlich nicht, denn sie sind schneller als du und sind immer schon da, wohin du dich auch wendest.“ Botschaft angekommen. Ich schnappte mir also meinen neuen Mitbewohner, der nun auf meinem Schreibtisch steht. Und jedes Mal, wenn ich ihn anschaue, scheint er mir zuzukniepen und zu sagen: „Weiter so!“ Dabei finde ich es interessant, dass er seinen Colt gar nicht dabei hat. Das gefällt mir. Denn schließlich bezeichne ich mich selbst als bekennende Pazifistin. Irgendwie möchte ich aber nun doch mehr über meinen neuen Freund erfahren und so lese ich bei Wikipedia: „Lucky Luke verkörpert den typischen einsamen, rast- und heimatlosen Helden, der Verbrecher jagt und einfängt, Armen, Unterdrückten und Benachteiligten hilft und immer auf der Seite des Gesetzes steht. Der Cowboy verabscheut es, Aufhebens um seine Heldentaten zu machen, stiftet die ihm ausgehändigten Kopfgelder für wohltätige Zwecke und zieht sich, wenn er sein Soll erfüllt hat, meist unauffällig zurück.“ Also, wer ihn sucht – ich weiß, wo er sich aufhält …


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