Einträge mit dem Schlagwort ‘New York’

Das schönste Geschenk – Zeit

Kategorie: Gesellschaft, Reisen am Samstag, 21. Mai 2011 von Simone PipekKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Ich wünsche uns allen alle Zeit der Welt.

Ich wünsche uns allen alle Zeit der Welt.

Schneller, höher, weiter. Immer machen, funktionieren und tun, so sieht das Leben der meisten Menschen in unserem Industriezeitalter aus. “Ich habe keine Zeit …” hört und sagt man selbst allzu oft. Weil auch ich in diesem Laufrad des Lebens, wie wir alle, gefangen bin, habe ich mir dieses Jahr zu meinem Geburtstag etwas ganz besonderes geschenkt: Zeit.

Wie es der Zufall wollte, hat mich mein lieber Bruder über mein Geburtstagswochenende hier in New York besucht, und ich habe kurzerhand entschieden, dass wir uns zwei Tage nach Montauk, einem kleinen, früheren Fischerdörfchen am atlantischen Ozean, nur drei Stunden von New York City entfernt, verziehen.

Luxus pur

Trotz Regen und Wind ein wunderschönes Erlebnis. Ich habe es “gewagt”, mein Telefon auf lautlos zu stellen, keine Anrufe anzunehmen und keine E-Mails zu checken. Luxus pur. Ehrlich gesagt hatte ich bei der Planung Bedenken, ob ich das durchhalten würde, aber siehe da, es hat gar nicht weh getan! Nur schlafen, essen, lesen, die Seele baumeln lassen, Massage, spazierengehen, dazu die Seeluft – was kann es schöneres geben? Aaaaah, einfach nur atmen, ein und aus, ein und aus …

Es war natürlich ein sehr kurzer Urlaub, aber trotzdem gaben mir diese paar Tage Kraft und Motivation, und haben mir gezeigt, dass es auch “ohne” geht. Nichts ist so wichtig, dass es nicht ein paar Tage warten kann, wenn man dafür im Gegenzug wieder ein bischen mehr lebt – und weniger funktioniert.

Ehrlicherweise muss ich nun zugeben, dass ich gleich nach meiner Rückkehr meine E-Mails gecheckt habe, und Birgit, ein sehr lieber Gast aus Berlin, hat mir ein Geschenk gemacht, das mir die Tränen in die Augen schießen ließ. Sie wünscht mir Zeit. Wie passend! Und hat mir dazu einen Song von Vasee geschickt, der wie die Faust auf’s Auge passt, und den ich gern mit Ihnen teilen möchte:

http://www.youtube.com/watch?v=CNFuGW_u3iw

Ich wünsche uns allen alle Zeit der Welt und die Möglichkeit, ab und zu einmal stehen bleiben zu können! Zeit zu staunen, Zeit zu vertrauen, Zeit zu wachsen, Zeit zu vergeben, Zeit zu lieben. Danke, Vasee!

Ihre Simone

New York: Garten auf Rädern

Kategorie: Gesellschaft am Montag, 14. März 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

In New York fragt man jetzt nicht mehr: “Wann kommt der Bus?”, sondern “Wann kommt der Garten?” Wie bitte? Ja, Sie haben richtig gelesen. Denn in New York rollt bereits der erste bepflanzte Bus-Prototyp durch die Straßen. Und der Erfinder – Marco Castro Cosio – will natürlich noch mehr fahrende Grünfläche in die Metropole bringen. Für sein Diplom in Kommunikationsdesign entwickelte Marco eine Methode zur Bepflanzung von Busdächern und experimentierte mit Gewächsen, die dem Fahrtwind trotzen. “Dachgärten auf Gebäuden absorbieren Regenwasser, nehmen CO2 auf und fungieren als Dämmstoff. Wenn wir Busdächer bepflanzen, könnten wir diesen Effekt multiplizieren.” Immerhin rollen täglich 4.500 Busse durch Big Apple. Und das wären 14 Hektar! Momentan verhandelt Marco mit den Busgesellschaften. Eine abgefahrene Idee, die auch in Deutschland Nachahmer finden sollte, finde ich! (Inspiriert von Maxi 04/2011)

Manchester: Trinkwasser umsonst

Kategorie: Genuss, Gute Nachrichten, Reisen am Mittwoch, 21. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Ob in Manchester, New York oder in San Fransisco: Wer eine Flasche mitbringt, bekommt in bestimmten Restaurants und Cafés Leitungswasser gratis. Und wo’s das Gratiswasser gibt, lässt sich online auf Stadtplänen ganz einfach mit einem Klick herausfinden. Eine absolut nachahmenswerte Idee finde ich. Denn sie spart nicht nur Geld, sondern auch Unmengen von Plastikflaschen.

www.givemetap.co.uk
www.tapitwater.com

Die amerikanische Malerin Emma Dial

Kategorie: Gelesen, Kultur am Montag, 5. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Über eine junge Frau, die am entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens steht.

Über eine junge Frau, die am entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens steht.

Im Moment habe ich meine absolute Lesephase. Und offensichtlich erwische ich ein gutes Buch nach dem anderen. Das macht wirklich Spaß!

Heute stelle ich Ihnen das Buch “Die amerikanische Malerin Emma Dial” vor. Das hinreißende Debüt von Samantha Peale. Worum es darin geht? Um die Malerin Emma Dial, die in Manhattan als Ghost-Malerin für den Maler Michael Freiburg arbeitet. Sie malt riesige überdimensionale Landschaften in Öl, die auf dem Markt horrende Preise erzielen. Emma wird für ihre Arbeit gut bezahlt und sie hat ein Verhältnis mit Michael. Sie genießt das glamouröse Künstlerumfeld mit Vernissagen, Sammlern und Galeristen. Sie liebt die Partys. Und doch vermisst sie irgendwann ihr eigenes, kleines Studio in Brooklyn. Ihre eigenen Zeichnungen.

Als der Maler Philip Cleary, der zugleich Michaels größter Konkurrent ist, in ihr Leben tritt, zeichnet sich ein Wendepunkt in Emmas Leben ab. Sie beginnt, sich auf ihre eigene Kunst zu konzentrieren … Ob sie den Absprung in die Selbständigkeit wirklich schafft. Und ob sie aus Michaels Schatten heraustreten kann, erfahren Sie, wenn Sie dieses empfehlenswerte Buch selbst zur Hand nehmen werden.

Seite für Seite werden auch sie in die spleenige Art-Society New Yorks hineingezogen. Und ich bin gespannt, ob Ihnen diese Exkursion in die Kreativszene des Big Apple genauso gut gefallen wird wie mir.

Die Autorin Samantha Peale ist selbst Künstlerin und studierte an der New School in New York und am Art Institute of Chicago. Vier Jahre lang war sie Assistentin im New Yorker Studio von Jeff Koons. Dies heißt aber nicht, dass “Die amerikanische Malerin Emma Dial” ein Schlüsselroman wäre, versichert die Schriftstellerin.

„Scharfsinnig und eindrücklich beobachtet.“ THE NEW YORK TIMES

„Das ist genau der Roman über die New Yorker Kunstwelt, den ich schon immer lesen wollte. Sexy, intelligent, supercool!“ GARY SHTEYNGART

Hippe Shirts mit großer Wirkung

Kategorie: Gesellschaft, Gute Nachrichten, Mode & Lifestyle am Donnerstag, 20. Mai 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Deutsches Charity-Projekt unterstützt Altenheim in New York

Vor ein paar Minuten habe ich es mir in meinem Büro mit der Fachzeitschrift “Textilwirtschaft” und einem Milchcafé gemütlich gemacht und entdecke gerade einen Artikel über ein inspirierendes Projekt:

Gabriele Frantzen von der Modeagentur “Best of 19″ in München verliebte sich im vergangenen Jahr auf dem Flohmarkt im New Yorker Stadtteil Chelsea in eine Reihe von New-York-Zeichnungen aus den 50er, 60er und 70er Jahren, die sie sofort kaufte. Unter anderem mit folgenden Motiven: einem lesenden Pärchen in der New Yorker Subway, einer Frau in einem New Yorker Café und der New Yorker Skyline.

Frantzen recherchierte sofort nach dem Künstler. Und tatsächlich Saul Lishinsky gibt es noch. Er residiert im Alter von 89 Jahren ein einem Altenheim. Dem Amsterdam Nursing Home, auf der Amsterdam Avenue, Ecke 112te Straße in New York.

Eine gute Idee sofort in die Tat umgesetzt.

Als Frantzen Lishinsky dort besuchte, war sie geschockt. Denn obwohl dieses Altenheim als das beste der USA gelobt wird, empfand sie die Atmosphäre dort als bedrückend und sie hatte das Gefühl, etwas dagegen unternehmen zu müssen.

Einige Gedanken und Telefonanrufe später war das Projekt geboren: T-Shirts wurden mit Ausschnitten der Lishinsky Zeichnungen bedruckt und im deutschsprachigen Raum im Einzelhandel verkauft. Möglich wurde dies, weil Einzelhandelsunternehmen wie beispielsweise Apropos und Loden-Frey ihre Teilnahme an dem Projekt kurz entschlossen zusagten.

Das sehenswerte Ergebnis: Vor ein paar Tagen überraschte Frantzen die Bewohner des Amsterdam Nursing Home in New York mit einem Scheck über 5.000 Dollar, um damit das Leben schöner zu gestalten. Ein zweiter Scheck in gleicher Höhe wird demnächst an das Münchner Damenstift übergeben. Und danach geht das Projekt in die 2te Runde.

Tolle Idee!

(Inspiriert von Textilwirtschaft 20_2010)


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