Einträge mit dem Schlagwort ‘ökologisch’

Tokio: Alles Öko

Kategorie: Gesellschaft, Gute Nachrichten am Freitag, 20. Januar 2012 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Tokio hat den Ökotrend für sich entdeckt. Vor allem Künstler setzen das neue Bewusstsein kreativ um. Alles Öko heißt das Motto beim Treasured Trash-Projekt (www.treasured-trash.org), an dem u. a. Fumiko Ikeda (Maru-yama Bldg. 2F, 1-16-1 Ebisu Nishi | Shibuya-ku | www.giftlab.jp) beteiligt ist. Installationen wie z.B. Altpapier-Teddys, die zu einem Berg aufgetürmt wurden, sorgen für Aufsehen. Auch auf der international renommierten Kunstmesse DesignTide (10-2 Kasumigaoka-cho | Shinjuku-ku | www.designtide.jp) rückt der Ökoaspekt immer mehr in den Fokus. Die Betreiber vergeben mittlerweile auch einen Eco-Award.

New York: Garten auf Rädern

Kategorie: Gesellschaft am Montag, 14. März 2011 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

In New York fragt man jetzt nicht mehr: “Wann kommt der Bus?”, sondern “Wann kommt der Garten?” Wie bitte? Ja, Sie haben richtig gelesen. Denn in New York rollt bereits der erste bepflanzte Bus-Prototyp durch die Straßen. Und der Erfinder – Marco Castro Cosio – will natürlich noch mehr fahrende Grünfläche in die Metropole bringen. Für sein Diplom in Kommunikationsdesign entwickelte Marco eine Methode zur Bepflanzung von Busdächern und experimentierte mit Gewächsen, die dem Fahrtwind trotzen. “Dachgärten auf Gebäuden absorbieren Regenwasser, nehmen CO2 auf und fungieren als Dämmstoff. Wenn wir Busdächer bepflanzen, könnten wir diesen Effekt multiplizieren.” Immerhin rollen täglich 4.500 Busse durch Big Apple. Und das wären 14 Hektar! Momentan verhandelt Marco mit den Busgesellschaften. Eine abgefahrene Idee, die auch in Deutschland Nachahmer finden sollte, finde ich! (Inspiriert von Maxi 04/2011)

Den Fischen zuliebe

Kategorie: Gelesen, Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur, Mensch & Tier am Sonntag, 31. Oktober 2010 von Christine Reichmann1 Kommentar
Geschichten übers Essen sind Geschichten über uns – über unsere Geschichte und unsere Werte.

Geschichten übers Essen sind Geschichten über uns – über unsere Geschichte und unsere Werte.

Bei mir kommen seit Anfang des Jahres weder Fleisch noch Fisch auf den Tisch. Aber alle, die auf Fisch nicht verzichten wollen, sollten meiner Meinung nach darauf achten, welchen Fisch sie essen, um Rücksicht auf das ökologische Gleichgewicht zu nehmen. Und das bedeutet, keine Fische zu essen, die durch Überfischung fast ausgestorben sind.

In einem Vergleich von handelsüblichen Fischarten haben 29 Sorten als bedenklich abgeschnitten. Das teilte die Umweltorganisation WWF mit. Zu den Sorten, die “empfehlenswert” sind, gehören laut WWF Hering, Seelachs aus dem Nordatlantik, Dorsch aus der Ostsee sowie Lachs und Forelle aus Bio-Zucht.

Rotbarsch, Dorade aus dem Mittelmeer, Pangasius und tropische Garnelen gehören nicht auf den Teller.

Denn vier Fünftel aller wirtschaftlich genutzten Fischbestände weltweit gelten zur Zeit als überfischt oder bis an die ökologisch vertretbare Grenze befischt.

Und wer mag und sich kundig machen will, verzichtet lieber ganz auf Fisch und sucht sich leckere pflanzliche Alternativen, mit denen man ebenfalls sehr gut und tatsächlich unbedenklich alle lebensnotwendigen Nährstoffe zu sich nehmen kann. Eine hilfreiche Lektüre zu diesem Thema ist der Titel “Vegetarische Ernährung” von Claus Leitzmann und Markus Keller.

Allen, denen unsere Tiere und unsere Umwelt am Herzen liegen, möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal das phantastische und erhellende Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer, empfehlen. Eine Rezension zu diesem Titel finden Sie hier auf der Frohen Botschafterin.

(Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger Nr. 254)

Umweltschutz mal anders

Kategorie: Gute Nachrichten am Dienstag, 10. August 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Thailand versenkt alte Panzer im Meer

Abrüstung à la Umweltschutz betreibt Thailand vor seiner Küste. Denn dort wurden am Montag 25 ausgemusterte Panzer von einem Schiff in den Golf von Thailand gekippt. Die Ungetüme sollen vor der Küste der Südprovinz Narathiwat ein künstliches Korallenriff bilden und auf diese Weise das Ökosystem stabilisieren und damit das Fischvorkommen in der Region erhöhen. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger, 10. August 2010)

Bio-Johannisbeeren sind erste Wahl

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit am Mittwoch, 28. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Greenpeace hat Johannisbeeren auf ihren Schadstoff- bzw. Pestizidgehalt überprüft. Heraus kam, dass Bio-Johannisbeeren nicht mit Pestiziden belastet sind. Das ist super. Und ehrlich gesagt, habe ich das auch nicht anders erwartet.

Johannisbeeren aus deutschen Supermärkten hingegen sind nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace zum Teil stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet. So haben Laboruntersuchungen gezeigt, dass die Supermarkt-Beeren sogar regelrechte Cocktails aus bis zu neun unterschiedlichen Pestiziden enthielten. Die Wirkung dieser Pestizidmischungen könne laut Greanpeace “als gesundheitsgefährdend eingestuft werden”. Durchschnittlich hätten in jeder untersuchten Johannisbeere Rückstände von sechs Pflanzenschutzmitteln gesteckt.

Beim letzten derartigen Test im Jahre 2006 waren es durchschnittlich “nur” drei Pestizide pro Beere gewesen. Im Allgemeinen ist bei Obst und Gemüse bereits seit einigen Jahren ein “Trend zu Pestizid-Mischungen” festzustellen, teilte Greenpeace mit. Dabei versuchten die Produzenten durch die Cocktails, die gesetzlichen Grenzwerte für einzelne Pestizidarten einzuhalten, indem sie einfach mehrere Pflanzenschutzmittel miteinander kombinieren.

Laut Greenpeace könnten einige der in den Johannisbeeren festgestellten Pestizide krebserregend oder als Nervengift wirken. Auch kann der Hormonhaushalt von Menschen negativ beeinflusst werden. Das untersuchte Obst kaufte Greenpeace bei den bekannten Discountern Aldi Süd, Edeka, dem Einzelhandelskonzern Metro mit seiner Supermarkttochter Real und bei Rewe mit seiner Discounttochter Penny.

Ich habe mich schon vor langer Zeit dazu entschieden, Obst und Gemüse ausschließlich aus ökologischem Landbau zu kaufen. So habe ich das gute Gefühl, mit frischem Obst und Gemüse leckere, gesunde Lebensmittel zu mir zu nehmen, die ihren Namen – LEBENSmittel – auch verdienen. Zudem wird durch den ökologischen Landbau die Umwelt geschont. Und das kommt nicht nur uns, sondern auch den nachfolgenden Generationen zugute. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger, 27. Juli 2010)


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