Einträge mit dem Schlagwort ‘ökologisch’

Umweltschutz mal anders

Kategorie: Gute Nachrichten am Dienstag, 10. August 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Thailand versenkt alte Panzer im Meer

Abrüstung à la Umweltschutz betreibt Thailand vor seiner Küste. Denn dort wurden am Montag 25 ausgemusterte Panzer von einem Schiff in den Golf von Thailand gekippt. Die Ungetüme sollen vor der Küste der Südprovinz Narathiwat ein künstliches Korallenriff bilden und auf diese Weise das Ökosystem stabilisieren und damit das Fischvorkommen in der Region erhöhen. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger, 10. August 2010)

Bio-Johannisbeeren sind erste Wahl

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit am Mittwoch, 28. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Greenpeace hat Johannisbeeren auf ihren Schadstoff- bzw. Pestizidgehalt überprüft. Heraus kam, dass Bio-Johannisbeeren nicht mit Pestiziden belastet sind. Das ist super. Und ehrlich gesagt, habe ich das auch nicht anders erwartet.

Johannisbeeren aus deutschen Supermärkten hingegen sind nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace zum Teil stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet. So haben Laboruntersuchungen gezeigt, dass die Supermarkt-Beeren sogar regelrechte Cocktails aus bis zu neun unterschiedlichen Pestiziden enthielten. Die Wirkung dieser Pestizidmischungen könne laut Greanpeace “als gesundheitsgefährdend eingestuft werden”. Durchschnittlich hätten in jeder untersuchten Johannisbeere Rückstände von sechs Pflanzenschutzmitteln gesteckt.

Beim letzten derartigen Test im Jahre 2006 waren es durchschnittlich “nur” drei Pestizide pro Beere gewesen. Im Allgemeinen ist bei Obst und Gemüse bereits seit einigen Jahren ein “Trend zu Pestizid-Mischungen” festzustellen, teilte Greenpeace mit. Dabei versuchten die Produzenten durch die Cocktails, die gesetzlichen Grenzwerte für einzelne Pestizidarten einzuhalten, indem sie einfach mehrere Pflanzenschutzmittel miteinander kombinieren.

Laut Greenpeace könnten einige der in den Johannisbeeren festgestellten Pestizide krebserregend oder als Nervengift wirken. Auch kann der Hormonhaushalt von Menschen negativ beeinflusst werden. Das untersuchte Obst kaufte Greenpeace bei den bekannten Discountern Aldi Süd, Edeka, dem Einzelhandelskonzern Metro mit seiner Supermarkttochter Real und bei Rewe mit seiner Discounttochter Penny.

Ich habe mich schon vor langer Zeit dazu entschieden, Obst und Gemüse ausschließlich aus ökologischem Landbau zu kaufen. So habe ich das gute Gefühl, mit frischem Obst und Gemüse leckere, gesunde Lebensmittel zu mir zu nehmen, die ihren Namen – LEBENSmittel – auch verdienen. Zudem wird durch den ökologischen Landbau die Umwelt geschont. Und das kommt nicht nur uns, sondern auch den nachfolgenden Generationen zugute. (Inspiriert von Kölner Stadt-Anzeiger, 27. Juli 2010)

Prinzessinnengärten

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit am Freitag, 16. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

In Berlin wachsen Kartoffeln und Salat mitten in der Stadt.

In den “Prinzessinnengärten” am Kreuzberger Moritzplatz wachsen zwischen Hochhäusern Karotten, Kartoffeln & Co. Denn hier haben Marco Clausen und Robert Shaw aus ehemals hässlichen Brachflächen einen ökologischen Nutzgarten aus transportablen Hochbeeten angelegt. Robert Shaw hatte diese Form der urbanen Landwirtschaft auf Kuba entdeckt und überlegt, wie und wo man etwas derartiges auch in Berlin machen könnte. Und so bauen Clausen und Shaw seit einem Jahr auf 6000 Quadratmetern alle möglichen, zum Teil seltenen Kulturpflanzen an – von blauen Kartoffeln bis hin zu essbaren Blüten. Zudem sind die Gärten ein Treffpunkt für die Nachbarschaft, die gern mit anpacken darf. Das geerntete Gemüse kann man dann direkt im Hofladen kaufen oder sich im Gartenrestaurant frisch zubereiten lassen. Aber nicht nur das: In den “Prinzessinnengärten” kann man auch etwas über gesunde Ernährung und Öko-Landbau lernen. Jeden Donnerstag ist “Gartentag” mit unterschiedlichsten Kursen von Saatgutvermehrung bis Einmachen. Weitere Infos gibt’s auf www.prinzessinnengarten.net (Inspiriert von Maxi August 2010)

Vegetarisch – Gemüse bekommt Glamour

Kategorie: Gelesen, Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur, Mensch & Tier, Mode & Lifestyle am Sonntag, 21. März 2010 von Christine Reichmann1 Kommentar
An die Töpfe, fertig, los!

An die Töpfe, fertig, los!

Ich bin selbst noch nicht dort gewesen, aber was ich bis jetzt über das Hiltl in Zürich gelesen habe, lässt in mir die Überzeugung reifen, dass es sich hier um ein besonderes Restaurant handeln muss. Und sollte ich demnächst einmal in der Nähe sein, werde ich bestimmt dort einkehren. Das Hiltl ist das älteste vegetarische Restaurant Europas. Eröffnet wurde es im Jahre 1898 in Zürich in der Schweiz. Bis heute ist es allseits beliebt. Denn in schönem Ambiente werden hier täglich vegetarische, lukullische Genüsse kredenzt, die selbst eingefleischten Anti-Vegetariern überraschtes Entzücken in die Augen treiben.

Das Credo, dass vegetarisches Essen langweilig sei und nichts mit Genuss zu tun habe, war bis vor einigen Jahren weit verbreitet. Doch mehr und mehr Menschen entdecken in den letzten Jahren den Genuss vegetarischen Essens. Heute ist fleischlose Kost kein Schimpfwort mehr, sondern Teil einer kulinarischen, abwechslungsreichen Vielfalt, die sich allein an Qualität und Geschmack orientiert.

Leckeres aus Gemüse, Hülsenfrüchten & Co

Ob eine Mahlzeit mit oder ohne Fleisch – entscheidend für leckeres und gutes Essen sind die Zutaten und die Art iher Zubereitung. Ein Stück Fleisch in die Pfanne zu hauen, ist einfach. Aber aus Gemüse, Hülsenfrüchten & Co ein genussvolles Mahl zu zaubern, das ist schon etwas aufwändiger. Für mich ist die Zubereitung eines Essens jedesmal Freude und Entspannung. Und die Zeit dazu nehme ich mir täglich. Denn ein gutes Essen stärkt nicht nur Körper und Geist, sondern spendet auch Energie und Lebensfreude.

Eine Entdeckung ist das Kochbuch “Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune”*, zusammengestellt von den Besitzern des oben genannten, gleichnamigen Restaurants. Nach seinen Rezepten habe ich schon viele Gerichte gekocht. Die Zubereitung ist leicht und gut erklärt. Und das Ergebnis jedesmal ein Genuss. Dabei gleichen die Rezepte einer kleinen lukullischen Weltreise: Von europäischen Gerichten über indische bis hin zu arabischen ist alles dabei.

Und wer sich darüber hinaus für das Thema Vegetarismus interessiert, der findet in dem Buch “Vegetarische Ernährung” von Claus Leitzmann und Markus Keller viel Wissenswertes über Krankheitsprävention und die Versorgungslage von Vegetariern mit Nährstoffen.

10 Gründe für Vegetarismus

1. Vegetarisch ist umweltfreundlich und ressourcenschonend, besonders natürlich, wenn wir Bioprodukte kaufen.

2. Vegetarisch ist klimafreundlich. Besonders industrielle Tierwirtschaft sorgt für immens hohe Treibhausgasemissionen.

3. Vegetarisch ist Tierschutz. Konventionelle Fleischerzeugung heißt Massentierhaltung – alles andere als artgerecht.

4. Vegetarisch ist Artenschutz. Die Meere werden leergefischt, um uns und Aquakulturen mit Frischfisch zu versorgen.

5. Vegetarisch ist gesund. Mehr Gemüse, mehr Obst, weniger Fleisch ist das Credo der Gesundheitsbeauftragten. Pflanzliche Lebensmittel leisten einen bedeutenden Gesundheitsbeitrag und schützen vor vielen Zivilisationskrankheiten.

6. Vegetarisch macht schlank. Statistisch haben Menschen, die sich dieser Ernährungsform verschrieben haben, deutlich seltener Gewichtsprobleme als Fleischkonsumenten.

7. Vegetarisch ist günstig. Die meisten Hülsenfrüchte, Gemüse- und Getreidesorten sind nicht teuer.

8. Vegetarisch erweitert den Horizont. Neue Gerichte, andere Zubereitungsarten, unbekannte Getreidesorten, fremde Länderküchen bereichern den Speiseplan.

9. Vegetarisch ist Trend und wird es in Zukunft auch bleiben – genussvoll und bewusst.

10. Vegetarisch schärft den Sinn. Ein gutes Stück Fleisch macht mehr Spaß, wenn es statt täglicher Billigkost seltener Luxus ist.**

* Das Kochbuch ist im Buchhandel oder unter www.werdverlag.ch erhältlich.

**aus Kölner Stadt-Anzeiger Magazin Nr. 43

Rosen statt Drogen

Kategorie: Gesundheit, Gute Nachrichten am Freitag, 6. November 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Mit dem Öko-Projekt “Rosen statt Drogen” bietet die Welthungerhilfe eine Alternative zum illegalen Anbau von Opium. So konnten bereits 200 afghanische Bauern aus der Provinz Nangarhar auf 65 Hektar Damaszener Rosen anbauen. Nach der Ernte werden die Rosenblätter in riesigen Töpfen gekocht und zu kostbarem Öl verarbeitet. Dabei ergibt ein Hektar Rosen einen Liter reines Öl. Dies entspricht einem Marktwert von 5.000 Euro. Hauptabnehmer dieser Essenz sind deutsche Hersteller von Naturkosmetik. Zudem soll das Rosenöl in Afghanistan selbst für die Süßwaren-, Medizin- und Kosmetikherstellung vertrieben werden. (Inspiriert von greenpeace magazin. 6.09)


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