Einträge mit dem Schlagwort ‘ökologisch’

Prinzessinnengärten

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit am Freitag, 16. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

In Berlin wachsen Kartoffeln und Salat mitten in der Stadt.

In den “Prinzessinnengärten” am Kreuzberger Moritzplatz wachsen zwischen Hochhäusern Karotten, Kartoffeln & Co. Denn hier haben Marco Clausen und Robert Shaw aus ehemals hässlichen Brachflächen einen ökologischen Nutzgarten aus transportablen Hochbeeten angelegt. Robert Shaw hatte diese Form der urbanen Landwirtschaft auf Kuba entdeckt und überlegt, wie und wo man etwas derartiges auch in Berlin machen könnte. Und so bauen Clausen und Shaw seit einem Jahr auf 6000 Quadratmetern alle möglichen, zum Teil seltenen Kulturpflanzen an – von blauen Kartoffeln bis hin zu essbaren Blüten. Zudem sind die Gärten ein Treffpunkt für die Nachbarschaft, die gern mit anpacken darf. Das geerntete Gemüse kann man dann direkt im Hofladen kaufen oder sich im Gartenrestaurant frisch zubereiten lassen. Aber nicht nur das: In den “Prinzessinnengärten” kann man auch etwas über gesunde Ernährung und Öko-Landbau lernen. Jeden Donnerstag ist “Gartentag” mit unterschiedlichsten Kursen von Saatgutvermehrung bis Einmachen. Weitere Infos gibt’s auf www.prinzessinnengarten.net (Inspiriert von Maxi August 2010)

Vegetarisch – Gemüse bekommt Glamour

Kategorie: Gelesen, Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur, Mensch & Tier, Mode & Lifestyle am Sonntag, 21. März 2010 von Christine Reichmann1 Kommentar
An die Töpfe, fertig, los!

An die Töpfe, fertig, los!

Ich bin selbst noch nicht dort gewesen, aber was ich bis jetzt über das Hiltl in Zürich gelesen habe, lässt in mir die Überzeugung reifen, dass es sich hier um ein besonderes Restaurant handeln muss. Und sollte ich demnächst einmal in der Nähe sein, werde ich bestimmt dort einkehren. Das Hiltl ist das älteste vegetarische Restaurant Europas. Eröffnet wurde es im Jahre 1898 in Zürich in der Schweiz. Bis heute ist es allseits beliebt. Denn in schönem Ambiente werden hier täglich vegetarische, lukullische Genüsse kredenzt, die selbst eingefleischten Anti-Vegetariern überraschtes Entzücken in die Augen treiben.

Das Credo, dass vegetarisches Essen langweilig sei und nichts mit Genuss zu tun habe, war bis vor einigen Jahren weit verbreitet. Doch mehr und mehr Menschen entdecken in den letzten Jahren den Genuss vegetarischen Essens. Heute ist fleischlose Kost kein Schimpfwort mehr, sondern Teil einer kulinarischen, abwechslungsreichen Vielfalt, die sich allein an Qualität und Geschmack orientiert.

Leckeres aus Gemüse, Hülsenfrüchten & Co

Ob eine Mahlzeit mit oder ohne Fleisch – entscheidend für leckeres und gutes Essen sind die Zutaten und die Art iher Zubereitung. Ein Stück Fleisch in die Pfanne zu hauen, ist einfach. Aber aus Gemüse, Hülsenfrüchten & Co ein genussvolles Mahl zu zaubern, das ist schon etwas aufwändiger. Für mich ist die Zubereitung eines Essens jedesmal Freude und Entspannung. Und die Zeit dazu nehme ich mir täglich. Denn ein gutes Essen stärkt nicht nur Körper und Geist, sondern spendet auch Energie und Lebensfreude.

Eine Entdeckung ist das Kochbuch “Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune”*, zusammengestellt von den Besitzern des oben genannten, gleichnamigen Restaurants. Nach seinen Rezepten habe ich schon viele Gerichte gekocht. Die Zubereitung ist leicht und gut erklärt. Und das Ergebnis jedesmal ein Genuss. Dabei gleichen die Rezepte einer kleinen lukullischen Weltreise: Von europäischen Gerichten über indische bis hin zu arabischen ist alles dabei.

Für Vegetarier und solche, die es werden wollen

Für Vegetarier und solche, die es werden wollen

Und wer sich darüber hinaus für das Thema Vegetarismus interessiert, der findet in dem Buch “Vegetarische Ernährung” von Claus Leitzmann und Markus Keller viel Wissenswertes über Krankheitsprävention und die Versorgungslage von Vegetariern mit Nährstoffen.

10 Gründe für Vegetarismus

1. Vegetarisch ist umweltfreundlich und ressourcenschonend, besonders natürlich, wenn wir Bioprodukte kaufen.

2. Vegetarisch ist klimafreundlich. Besonders industrielle Tierwirtschaft sorgt für immens hohe Treibhausgasemissionen.

3. Vegetarisch ist Tierschutz. Konventionelle Fleischerzeugung heißt Massentierhaltung – alles andere als artgerecht.

4. Vegetarisch ist Artenschutz. Die Meere werden leergefischt, um uns und Aquakulturen mit Frischfisch zu versorgen.

5. Vegetarisch ist gesund. Mehr Gemüse, mehr Obst, weniger Fleisch ist das Credo der Gesundheitsbeauftragten. Pflanzliche Lebensmittel leisten einen bedeutenden Gesundheitsbeitrag und schützen vor vielen Zivilisationskrankheiten.

6. Vegetarisch macht schlank. Statistisch haben Menschen, die sich dieser Ernährungsform verschrieben haben, deutlich seltener Gewichtsprobleme als Fleischkonsumenten.

7. Vegetarisch ist günstig. Die meisten Hülsenfrüchte, Gemüse- und Getreidesorten sind nicht teuer.

8. Vegetarisch erweitert den Horizont. Neue Gerichte, andere Zubereitungsarten, unbekannte Getreidesorten, fremde Länderküchen bereichern den Speiseplan.

9. Vegetarisch ist Trend und wird es in Zukunft auch bleiben – genussvoll und bewusst.

10. Vegetarisch schärft den Sinn. Ein gutes Stück Fleisch macht mehr Spaß, wenn es statt täglicher Billigkost seltener Luxus ist.**

* Das Kochbuch ist im Buchhandel oder unter www.werdverlag.ch erhältlich.

**aus Kölner Stadt-Anzeiger Magazin Nr. 43

Rosen statt Drogen

Kategorie: Gesundheit, Gute Nachrichten am Freitag, 6. November 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Mit dem Öko-Projekt “Rosen statt Drogen” bietet die Welthungerhilfe eine Alternative zum illegalen Anbau von Opium. So konnten bereits 200 afghanische Bauern aus der Provinz Nangarhar auf 65 Hektar Damaszener Rosen anbauen. Nach der Ernte werden die Rosenblätter in riesigen Töpfen gekocht und zu kostbarem Öl verarbeitet. Dabei ergibt ein Hektar Rosen einen Liter reines Öl. Dies entspricht einem Marktwert von 5.000 Euro. Hauptabnehmer dieser Essenz sind deutsche Hersteller von Naturkosmetik. Zudem soll das Rosenöl in Afghanistan selbst für die Süßwaren-, Medizin- und Kosmetikherstellung vertrieben werden. (Inspiriert von greenpeace magazin. 6.09)

Gute Nachricht: Dem Wald geht’s wieder besser!

Kategorie: Gute Nachrichten am Mittwoch, 4. November 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
In NRW besteht rund ein Virtel der Landesfläche aus Wald.

In NRW besteht rund ein Viertel der Landesfläche aus Wald.

Das Jahr 2009 ist ein gutes Jahr für den Wald in Nordrhein Westfalen. So zeigt sich der Wald in der besten Verfassung seit 10 Jahren. Einen Grund dafür liefert der vergangene kalte Winter. Er konnte die Baumschädlinge zurückdrängen. Insbesondere die Nadelbäume haben sich gut erholt. Im Ergebnis ist der Anteil der Bäume ohne erkennbare Schäden in NRW auf 38 Prozent gestiegen. Zugleich ging der Anteil an Bäumen mit offensichtlichen Schäden auf 21 Prozent zurück. Trotz dieser Fortschritte benötigen gerade die Laubbäume eine besondere Unterstützung, um auch hier eine deutliche Verbesserung ihres Zustands zu erreichen. Dazu hat das Land NRW bei der Wiederaufforstung nach dem Orkan Kyrill auf Eichen und Buchen gesetzt. So sind ca. 90 Prozent der neu gepflanzten 25 Millionen Gehölze Laubbäume. Dabei gehören zu den neu angepflanzten Bäumen auch alternative Arten, die den Klimawandel besser überstehen sollen. Dies sind beispielsweise bei den Nadelhölzern Douglasie und Küstentanne. Zur weiteren Genesung des Waldes müssen bestehende Nadelholzwälder weiter ausgedünnt und die so entstehenden Freiflächen für Mischwälder genutzt werden. Auf diese Weise sind bisher rund 53 Prozent der Waldfläche in NRW mit Laubbäumen bepflanzt worden. (Inspiriert vom Kölner Stadt-Anzeiger, 04. November 2009)

Die grüne Idee: Wasser sparen!

Kategorie: Gesellschaft, Gute Nachrichten am Mittwoch, 28. Oktober 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Wasser – wertvolles Nass

Wasser – das wertvolle Nass

Rund 125 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche pro Tag. Wie Sie diesen Schnitt senken und damit auch noch durch ein gutes Gewissen und mehr Geld im Portemonnaie belohnt werden, erfahren Sie jetzt:

Duschen Sie mit Köpfchen und entscheiden Sie sich für einen Spar-Duschkopf. Dieser mischt Luft in den Strahl. Dadurch braucht man deutlich weniger Wasser bei gleichem Duschvergnügen.

Drücken Sie auf die Stopp-Taste auf der Toilettenspülung. Ist keine vorhanden, können Sie auch eine gefüllte Plastikflasche in den Spülkasten stellen. Und schon läuft weniger Wasser durch.

Drehen Sie das Wasser ab, während Sie sich unter der Dusche einseifen, Ihre Hände waschen oder sich die Zähneputzen. Sehr praktisch sind auch Infrarot-Sensoren. Sie lassen Wasser nur bei Bedarf laufen und sparen so bis zu 70 Prozent des wertvollen Wassers ein.

Lesen Sie monatlich Ihren Wasserzähler ab. So sehen Sie sofort Ihren Wasserbedarf und können gegebenenfalls Sparmaßnahmen einleiten. Denn : Jeder Erfolg motiviert zu Weitermachen!

Spülen Sie sparsam. Und lassen Sie Ihren Geschirrspüler ran. Eine Studie von Electrolux ergab: 104 Milliarden Liter Wasser könnten jährlich in Deutschland nur durch Verzicht auf das Handabwaschen gespart werden. Und Spülhände sind dann natürlich auch passé!

Ersetzen Sie defekte Dichtungen von Wasserhähnen so schnell wie möglich. Denn bis zu 5.000 Liter pro Haushalt tropfen jährlich ungenutzt ins Nichts.

Entscheiden Sie sich für Blitzwäsche. Fast jede Waschmaschine hat einen Kurzwaschgang, der sich für die meisten unserer nur leicht verschmutzten Kleidungsstücke eignet. Perfekt, um auch hier Wasser zu sparen.

Vielleicht haben Sie noch weitere Wasserspar-Ideen? Die frohe Botschafterin freut sich über Ihre Tipps!

Inspiriert von freundin 19/2009


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