Einträge mit dem Schlagwort ‘Spaß’

Heute schon geswappt?

Kategorie: Gesellschaft, Mode & Lifestyle am Donnerstag, 25. Februar 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Shoppen ist out. Swappen ist in. Was sich dahinter verbirgt? Ein modisches Event, das im Prinzip jeder ganz leicht selbst initiieren kann. Einfach Freundinnen einladen, die die Highlights ihres Kleiderschranks, an denen sie sich sattgesehen haben, mitbringen, um sie der nächsten Modehungrigen gegen ein gutes Stück ihrerseits einzutauschen. In Promikreisen boomt das Swappen schon. Und so tauschen Mischa Barton, Naomi Campbell und Reese Witherspoon ihre stylishen Klamotten untereinander. Swapping-Liebhaberinnen reizt dabei vor allem der Vintage-Faktor und natürlich der Spaß. Denn Swappen findet nicht nur privat statt, sondern auch ganz offiziell auf großen Events, beispielsweise in angesagten Clubs mit DJ und anderen hippen Locations. Hier wechseln Kleider, It-Bags und Schuhe ihre Mode begeisterten Besitzerinnen. Es ist ein bisschen wie Flohmarkt, nur ganz ohne Geld. Im perfekten Fall bedeutet das eine stylishe Garderobe, die sich permanent selbst erneuert, ohne etwas zu kosten. Und dies wissen immer mehr so genannte “Recessionistas” zu schätzen, die trend- und kostenbewusst mit viel modischem Fingerspitzengefühl neu und alt, hochwertig und günstig mixen und so ihren ganz individuellen Stil kreieren. Erst wird getrüffelt und dann getanzt. Und wie steht’s mit Ihnen? Heute schon geswappt?

(Inspiriert von FREUNDIN 4/2010)

Sport ist (kein) Mord!

Kategorie: Gesundheit am Sonntag, 31. Januar 2010 von Simone PipekKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Verschwitzt aber glücklich. I'm baaack!

Verschwitzt aber glücklich. I'm baaack!

Ich sitze hier an meinem Esstisch-Schreibtisch-Heimarbeitsplatz, gucke nach rechts hinaus in den strömenden Regen und … freue mich. Moment mal, warum denn das? Ich habe doch eigentlich gar keinen Grund, oder?! Es ist nichts Einschneidendes passiert, woran ich meinen wohlwollenden Gemütszustand festmachen könnte. Und dann auch noch dieses Wetter, pfff. Und trotzdem … Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen, ich mache wieder Sport. So profan dies auch klingen mag, nach einigen Monaten der Einigelung, um dem kalten Wetter zu entfliehen, der schlechten Ernährung (ach, die paar Kartoffelchips machen den Braten auch nicht mehr fett(er)), und der selbstgewählten Absorbtion aller nur erdenklichen und nicht unbedingt intelligenten Fernsehshows am Abend habe ich mit mir selbst einen Pakt geschlossen:

Tu’ dir ‘was Gutes. Beweg’ deinen Allerwertesten!

Ja klar, ich weiß, dass ich mich nach einer Stunde Schwitzen in der Kickboxing-Klasse gut fühle, dass das Blut im Körper zirkuliert, dass alle in meinem Koerper sitzenden Gifte, die sich über die Monate hinweg häuslich eingerichtet haben, herausgespült werden, und ich mich fühle, als könnte ich Bäume ausreißen. Aber ich muss es ja erst einmal bis ins Fitness-Studio schaffen, und das ist ein langer, langer, LANGER Weg, nicht unbedingt physisch, aber psychisch. Wo doch zu Hause meine gemütliche Couch und mein Glas Weisswein auf mich warten. Und natürlich der innere Schweinehund, der jault und grunzt und bettelt. Und dass, obwohl ich sogar zertifizierte Fitnesslehrerin für Kickboxing und Gewichtstraining bin. Ich unterrichte zwar zur Zeit nicht, weiß aber um den Nutzen eines guten Workouts, kenne die aeroben und anaeroben Abläufe im Körper, und bin mir bewusst, dass der Körper sehr stark den Geist beinflusst. Mens sana in corpore sano! Trotzdem bedarf es einiger Überredungskraft meiner selbst, während sich Engelchen und Teufelchen auf meinen beiden Schultern wahre verbale Kaempfe liefern. Zum Glück hat dann irgendwann das Teufelchen ein Einsehen und zieht sich beleidigt zurück. Und ich ziehe ab ins Fitness-Studio, wo mich meine Sportmädels begeistert begrüßen, und mich fragen, wo ich denn gesteckt habe. Daraufhin murmele ich rotköpfig und beschämt etwas von busy, viel Arbeit, you know how it is …

Ich springe, kicke, boxe, was das Zeug hält.

Und als ich dann also in der Klasse springe, kicke, boxe was das Zeug hält  kommt sie wieder, die Lust und die Freude an der Bewegung und ich stelle fest, dass ich hier sein MÖCHTE, gerade hier und jetzt mit diesen lieben Menschen in diesem Studio, dass ich diesen Teil meines Lebens in der Tat sehr vermisst habe. Ich merke, wie das Adrenalin durch meinen Körper jagt und ich beglückt feststelle, dass ich nichts verlernt habe und buchstäblich fühlen kann, wie sich meine körperliche und geistige Muskulatur mit jeder verstreichenden Minute stärkt. Und nach einer schönen, langen, heißen Dusche weiß ich: Ich habe wieder Blut geleckt, sehe Bewegung nicht mehr als unangenehmes Muss, sondern als positives Darf, und ich freue mich auf heute Abend, wenn ich nach einer Runde Boxen am Sandsack zwar erschöpft, aber voll des Lebens und der fröhlichen Gedanken mein müdes Haupt auf mein Kissen betten kann. Und der Schweinehund muss erst einmal in der Hütte bleiben.

Mit allerbesten, motivierten Grüßen aus dem Big Apple,
Ihre Simone

Jetzt holen Sie aber mal tief Luft!

Kategorie: Gesundheit am Donnerstag, 24. September 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Raus an die frische Luft!

So viel frische Luft macht den Kopf richtig frei ...

Und vielleicht gehen Sie dazu sogar kurz vor die Tür. Merken Sie etwas? Sie schöpfen gerade aus der wichtigsten Quelle unserer Lebensenergie.

Besondere Frischluft-Oasen sind dabei so genannte „Luftkurorte“. Rund 400 gibt es davon in ganz Deutschland. Voraussetzung: Schadstoffe wie Ruß, Fein- oder Grobstaub, Benzol und Stickstoffoxid dürfen in der Luft dort nur mit weniger als 60 Prozent des zulässigen Grenzwertes gemessen werden. Sollten Sie also am Ortsschild eines Luftkurortes oder Heilbades vorbeikommen, gönnen Sie sich dort ein paar besonders tiefe Atemzüge.

Gönnen Sie sich eine Gratis-Kurzkur.

So eine Gratis-Kurzkur können Sie aber heutzutage fast überall einlegen. Am offenen Fenster, im Garten, im Park oder im Wald. Nur wenn es im Sommer richtig heiß wird und die Ozonwerte steigen, sollten Sie körperliche Aktivitäten an der „frischen“ Luft meiden. Dann kann selbst die Belastung auf dem Land größer sein als in der Stadt (tagesaktuelle Messwerte zur Luftbelastung erfahren Sie auf www.env-it.de) Doch an den übrigen Tagen im Jahr tut es natürlich richtig gut, sich draußen zu bewegen. Weil jede einzelne unserer Körperzellen Sauerstoff benötigt, um leistungsfähig zu sein.

Sechs Liter Luft beträgt das Volumen unsere Lungen. Dabei tauschen wir pro Atemzug gerade mal einen halben Liter davon aus. Möglich sind aber ohne Weiteres zweieinhalb Liter. Stellen Sie sich vor, dass Ihre 300 bis 400 Millionen Lungenblässchen eine Fläche von mindestens 70 bis 80 Quadratmetern bedecken. Die Größe einer durchschnittlichen drei Zimmerwohnung, die stets gut gelüftet sein will. Vielleicht ein Ansporn für Sie, ab sofort kräftiger Luft zu holen.

Körper und Seele in Balance

Ein frei fließender Atem bringt Körper und Seele in Balance. Wer dies lernen möchte, für den gibt es eine ganze Reihe von Kursen, Büchern und CDs als Anleitung. Ich selbst schwöre ja seit vielen Jahren auf mein geliebtes Pilatestraining. Für mich die perfekte Methode, Spaß an der Bewegung zu zelebrieren und dabei effektiv etwas für meine Haltung, meine Muskulatur und mein seelisches Befinden zu tun. Einige Dinge lassen sich auch ohne großen Zeitaufwand in den Alltag integrieren: Lautes Singen oder Lachen sind Atemübungen, die noch dazu richtig Spaß machen.

(Inspiriert von “So einfach kann gesundes Leben sein”, einer Brigitte Beilage im September 2009)

Die grüne High Line – ein neues Denkmal für New York

Kategorie: Gesehen, Kultur, Reisen am Freitag, 21. August 2009 von Simone PipekKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Die Highline New Yorks: der grüne Park auf Stelzen.

Es grünt so grün ...

Nicht, dass New York zu wenige Denkmäler hätte, aber dieses ist schon recht einmalig in seiner Art. Erbaut in den 1930ern, ist die sogenannte High Line ein Relikt aus vergangenen Tagen. Damals wurde, um dem ansteigenden Verkehr Herr zu werden, die Bahn einfach nach oben verlegt, neun Meter über Straßenlevel wurde ein Stahlgerüst erbaut, das fortan den Bahnverkehr über den Köpfen der Passanten, Hafenarbeiter, Autos und Pferdekutschen rollen ließ. Im Jahr 1980 ist die letzte Bahn dort oben gefahren, und bald schon musste sich das Stahlskelett den feuchten Wetterverhältnissen beugen.

Ein Park auf Stelzen

Als es 1999 darum ging, die High Line abzureißen, da die Gefahr bestand, dass Teile der Terasse einstürzen würden, fanden sich ein paar engagierte Bürger zusammen und machten sich an die Arbeit. Sie schafften es mit unermüdlichem Einsatz, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Einerseits wurde ein historisch wertvolles Denkmal geschützt und erhalten, und andererseits wurde New York City wieder ein bischen grüner. Denn dort, wo früher schwere Maschinen hin- und herfuhren, zwischen West 20th Street und Gansevoort Street, befindet sich nun der neue grüne Park auf Stelzen. Er trägt 15,000 Personen auf einmal, aber bei der Einweihung im Juni diesen Jahres waren der Ansturm und die Neugier der New Yorker und Touristen so groß, dass man Schlange stehen musste, um den begrünten Spazierweg entlangzuschlendern, die Aussicht zu genießen und sich auf einer der vielen Bänke nieder und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen.

Parkbank mit Aussicht

Eine Oase inmitten des Big Apple

Einfach die Seele baumeln lassen …

Der Verkehr, der unter einem hindurchrauscht, ist vergessen und fast unhörbar, und es macht großen Spaß, den vielen Bienen, Hummeln und Käfern bei ihrer Nahrungsaufnahme zuzusehen, ein gutes Buch zu lesen oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Besonders, wenn man man sich nach einem gestressten Shopping-Tag im Meatpacking Distrikt nach etwas Ruhe sehnt. Das ist “das andere New York”, das genauso sehenswert ist wie das Empire State Building und unsere Lady Liberty. Ein Stück Beschaulichkeit mitten im Herzen vom pulsierenden Manhattan. Weitere Informationen über die Highline finden Sie unter www.thehighline.org.

Joggen macht glücklich, hält fit und gesund!

Kategorie: Gute Nachrichten, Mensch & Tier am Sonntag, 9. August 2009 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
In die Schuhe, fertig, los!

In die Schuhe, fertig, los!

Ich habe lange gebraucht, bis ich das Laufen für mich entdeckt habe. Aber als dann meine Hündin Emmy vor einigen Jahren in mein Leben trat, überlegte ich nicht lange und lief los. Natürlich mit Emmy gemeinsam. Denn meine Hundedame braucht täglich ihren Auslauf. Perfekt, um zwei bis dreimal in der Woche mein Ausdauertraining mit dem Gassigehen zu verbinden. Dabei sind Emmy und ich ein eingespieltes Team, haben unseren gemeinsamen Laufrhythmus gefunden. Herrlich auf diese Weise etwas für die körperliche Fitness zu tun und gleichzeitig die Natur zu genießen und immer neue Wege zu entdecken. Dass Laufen nicht nur Spaß macht, sondern auch gut für das Herz-Kreislauf-System und die Figur ist – das wissen wir schon lange. Jetzt ist ein neuer Benefit hinzugekommen, der in Kalifornien erforscht wurde. Diesmal geht es um die Augen. Laut Langzeitstudien verhindert Laufen demnach grauen Star und die so genannte Makula-Degeneration, die den Verlust von Sehschärfe und Farbensehen bedeutet. Joggt man nur zwei Kilometer pro Tag, sinkt das Risiko bereits um  20 Prozent. Bei mehr als vier Kilometern sind es sogar 50 Prozent. Also für gute Augen nicht nur regelmäßig Möhrchen knabbern, sondern zusätzlich ein Ründchen laufen!


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