Einträge mit dem Schlagwort ‘Tierschutz’

Die Elefantenführer von Bangkok

Kategorie: Gesehen, Kultur, Mensch & Tier, Reisen am Mittwoch, 1. September 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Gestern habe ich im WDR Fernsehen eine tolle Reportage gesehen: “Thailands schweres Erbe: Die Elefantenführer von Bangkok”. Noch vor 15 Jahren arbeiteten mehr als 4.000 Elefanten und ihre Führer – die sogenannten Mahouts – in den Wäldern Thailands. Doch seitdem die thailändische Regierung den Kahlschlag der Wälder gestoppt hat, sind Elefanten und ihre Mahouts arbeitslos. So wie der 36jährige Elefantenführer Vicha Vilaithonqcam und seine Elefantendame Dern Pen. Beide zog es – wie viele andere von ihnen – in die großen Städte wie Bangkok. Hier verdingen sie sich als Touristenattraktion und verkaufen Bananen als Elefantenfutter oder bieten Ritte auf den Elefanten an.

Doch in Bangkok sind die Dickhäuter ein großes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr. Zudem monieren Tierschützer, dass Abgase und der zum Teil glühend heiße Asphalt die Gesundheit der Elefanten stark beeinträchtigen. Ein neues Gesetz verbannt nun diese Mahouts und ihre Arbeitselefanten aus Bangkok. Wer trotzdem bleibt und erwischt wird, hat hohe Geldstrafen zu zahlen. Darüber hinaus droht die Zwangsdeportation der Dickhäuter in ein staatliches Elefantenlager im hohen Norden des Landes.

Das “Mahout and Elephant Project”

Mahout Vicha und sein Kollege Mon haben andere Pläne. Sie haben von dem “Mahout and Elephant Project” – einem privaten Elefantencamp in Pattaya gehört. Hier können zahlende Volontäre den Elefantenführerschein machen. Ein nachahmenswertes Projekt, das den Mahouts und ihren Elefanten eine gute Alternative zum Straßenleben bietet.

Ein Kamerateam des WDR begleitet die beiden Mahouts Vicha und Mon mit ihrer Elefantendame Dern Pen auf ihrem abenteuerlichen Weg von Bangkok in die Touristenmetropole Pattaya, in der die letzten Elefantenführer von Bangkok eine neue Heimat finden …

Der Beitrag ist absolut sehenswert und wird am Montag, 06. September 2010 zwischen 14.30 und 15.00 Uhr im WDR Fernsehen wiederholt.

Comeback des Apollo-Falters

Kategorie: Gute Nachrichten, Mensch & Tier am Mittwoch, 25. August 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Der Apollo-Falter war hierzulande schon fast ausgestorben. Ursache hierfür waren Flurbereinigung an der Mosel sowie großflächiger Insektizideinsatz. Toll, dass Forscher viele Winzer davon überzeugen konnten, auf das Giftspritzen zu verzichten. Das sehenswerte Resultat: Tausende wunderschöner Apollo-Falter flattern nun wieder im Sommer durch die Weinberge. (Inspiriert von greenpeace magazin. 5.10)

Gute Nachrichten: Schwarzenegger verbietet Käfigeier und Washington führt veganen Wochentag ein

Kategorie: Genuss, Gesellschaft, Gesundheit, Gute Nachrichten, Mensch & Tier am Montag, 26. Juli 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster

Arnold Schwarzenegger hat in seiner Funktion als Gouverneur von Kalifornien in der vergangenen Woche ein Gesetz unterzeichnet, welches es ab dem Jahr 2015 verbieten wird, Schaleneier aus Legebatterien zu verkaufen. So müssen dann alle in Kalifornien verkauften Eier den in der Volksabstimmung Prop 2 festgelegten Standards zur Haltung von Legehennen entsprechen.

Ob so genannte “Kleingruppen”-Käfige diesen Standard erfüllen ist zur Zeit noch ein Streitthema zwischen Tierschützern und der Eierindustrie. Vermutlich wird der Fall vor Gericht enden. Aber selbst im ungünstigsten Fall geht man davon aus, dass zahlreiche Supermarktketten in Kalifornien den Verkauf jeglicher Käfigeier stoppen werden (siehe Deutschland, auch hier ist die Einführung der Kleingruppenkäfige gefloppt).

Die zweite gute Nachricht kommt aus der US-Hauptstadt. Washington D.C. hat sich der Meat-Free-Monday-Bewegung angeschlossen und ruft die Einwohner auf, einmal wöchentlich komplett auf den Verzehr von tierischen Produkten zu verzichten. Die Argumente hierzu wurden fast 1:1 aus San Francisco übernommen, der ersten US-Stadt mit vegetarischem Wochentag.

Mehr Wissenswertes rund ums Thema Tierschutz finden Sie unter www.albert-schweitzer-stiftung.de

Bienchen, Bienchen gib mir Honig!

Kategorie: Mensch & Tier am Samstag, 1. Mai 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
Den eigenen Honig genießen.

Den eigenen Honig genießen.

Endlich wird es wärmer und Bäume und Blumen blühen. Jetzt kommt die Zeit, in der die Honigbienen wieder zu ihren Sammelflügen ausschwärmen. Dabei sind es in diesem Frühjahr deutlich weniger als in den Jahren zuvor. Der lange, kalte Winter hat den Bienen ganz schön zugsetzt. Viele von ihnen haben nicht überlebt. Neben einer speziellen Milbe macht den Bienen die Intensivierung der Landwirtschaft zu schaffen. Denn durch Monokulturen geht die für Bienen lebensnotwendige Blütenvielfalt verloren. Wiesen werden allzu häufig schon vor der Blüte gemäht, blühende – so genannte – Unkräuter bekämpft. Insektizide und Pestizide tun ihr Übriges, um den Bienen zu schaden.

Blühende Landschaften

Im schwäbischen Rosenfeld hat der Imker Thomas Radetzki schon Ende der 80 Jahre “Mellifera” gegründet – eine Vereinigung, die sich für eine artgerechte Imkerei einsetzt. Dazu gehört, das Schwarmverhalten der Bienenvölker nicht zu unterdrücken. Denn Königinnen werden oft die Flügel beschnitten, damit ihre Völker nicht ausschwärmen.

Zum Ausgleich der Monokulturen und um den häufig hungernden Bienen mehr anzubieten, hat “Mellifera” gemeinsam mit dem Deutschen Imkerbund und Naturschutzverbänden das Netzwerk “Blühende Landschaften” ins Leben gerufen. Das Netzwerk fördert verschiedene Projekte, damit die Sommer wieder bunter werden. Dazu haben die Mitarbeiter des Netzwerks eine Saatgutmischung entwickelt. Sie sorgt dafür, dass die Bienen bei ihren Ausflügen wertvolle Pollen- und Nektarspender  wie Rosmarin, Astern, Borretsch, Kornblume oder Wicken finden können.

Ein wahres Paradies für Bienen

Radetzki bietet in der Rosenfelder “Mellifera”-Versuchs- und Lehrimkerei “Fischermühle” Bienenpatenschaften und Seminare für Nachwuchsimker an. Von diesem Seminar inspiriert, hat der Hamburger Erhard Maria Klein eine “Bienenkiste” konstruiert. Einen natürlichen Nistplatz, der sich perfekt für Freizeitimker eignet. 200 Interessenten haben diese Kiste bereits aufgestellt und beobachten staunend, wie nun der Honig fließt.

Die Bienenkisten sind auch für Stadtimker mit Balkon, Garten oder Hinterhof geeignet. Denn Linden und blühende Pflanzen bieten den Bienen oft bessere Bedingungen als das Umland. Großstädte werden so mehr und mehr zu einem wahren Paradies für Bienen.

Bis zu 300 Blüten besucht eine Biene am Tag. Neben Rindern und Schweinen sind Bienen damit die volkswirtschaftlich gesehen wichtigsten Haustiere. Sie produzieren nicht nur Honig, sondern bestäuben auch die Blüten. Von dieser unverzichtbaren Leistung hängt ein Drittel unserer Lebensmittelproduktion ab.

Jeder kann seinen ganz eigenen Beitrag dazu leisten, um Bienen zu schützen und ihnen vielfältige Nahrung zu bieten: den Rasen zu blühenden Wiesen wachsen lassen, Wiesenblüten säen oder sogar eine Bienenkiste aufstellen, um demnächst den eigenen Honig auf dem knusprigen Frühstücksbrötchen zu genießen.

(Inspiriert von DIE WELT, 24. April 2010)

Hundeflüstern

Kategorie: Gelesen, Gesellschaft, Gute Nachrichten, Kultur, Mensch & Tier am Dienstag, 13. April 2010 von Christine ReichmannKommentieren Sie diesen Eintrag als Erster
"Ihr Hund ist tatsächlich fähig, Ihre Gefühle zu erkennen und zu empfinden."

"Ihr Hund ist tatsächlich fähig, Ihre Gefühle zu erkennen und zu empfinden."

Wow! Dass Hunde tatsächlich “sprechen” bzw. mit Menschen kommunizieren können, weiß ich nun schon seit einigen Monaten. Und zwar genau, seitdem ich selbst eine Tierkommunikatorin gebeten habe, mit meiner Hündin Emmy Kontakt aufzunehmen. Das war im vergangenen Sommer, als es Emmy aufgrund ihrer Arthrose immer schlechter ging. Für mich der Anlass, darüber nachzudenken, was ich für meine Hündin – abseits der Schulmedizin und konventioneller Behandlungsmethoden – tun kann. Denn ich wollte auf keinen Fall, dass sie dauerhaft starke Medikamente nehmen muss, die zwar die Schmerzen und die Entzündung eindämmen, aber keine Heilung bringen und zudem starke Nebenwirkungen haben können. Da ich selber sehr gute Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden, wie zum Beispiel mit der Homöopathie, gemacht habe, entschloss ich mich, auch Emmys Arthrose homöopathisch behandeln zu lassen. Und siehe da: Ihr ging es von Tag zu Tag besser.

Ich wollte einfach mehr über Emmy und ihre Bedürfnisse erfahren.

In dieser Phase habe ich mich besonders intensiv mit Emmy, ihrem Wesen und ihrer Gesundheit befasst und habe dazu auch viel über ihre Vergangenheit nachgedacht. Ich vermutete, dass auch dies ganz sicher mit ihrem Befinden in ganz enger Verbindung stehen musste. Bevor sie zu uns kam, wurde sie – soviel wusste ich – in Spanien als Deckhündin missbraucht, war von Geburt an eingesperrt bzw. angekettet und musste sehr viel Gewalt erleiden. Ursache vieler Traumata, die sie seitdem mit sich getragen hatte. Ich war mir sicher, dass diese Vergangenheit die wesentliche Ursache für Emmys Krankheit ist. Der Grund, warum sie ein “so dünnes Fell” hat und so wacklig auf ihren Pfoten steht.

Engel auf vier Pfoten

Engel auf vier Pfoten

Mein Band zu Emmy ist noch stärker geworden und meine Liebe zu ihr noch größer.

Die Tierkommunikatorin hat dann im vergangenen Sommer in ihren “Gesprächen” mit Emmy noch viel mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Aber nicht nur das, sie konnte über ihre Verbindung Emmy auch energetisch (mental) in ihrem Heilungsprozess unterstützen und ihr Mut zusprechen, damit sie ihre Traumata nach und nach auflösen kann. Mithilfe der Tierkommunikatorin ist auch mein Band zu Emmy noch stärker geworden, als es vorher schon war und meine Liebe zu ihr noch intensiver. Denn Emmy erlaubt mir auf diesem Wege, in ihre Seele zu blicken. Ich darf nicht nur etwas über ihre Vergangenheit, sondern auch Vieles über ihre Vorlieben, Gedanken und Gefühle erfahren und natürlich auch über Dinge, die sie nicht so gut findet.

Hunde tragen unsere Last.

Gerade Hunde sind so sensibel, dass sie auch die Last ihrer Menschen tragen. Sie sehen dies als ihre Aufgabe. Je mehr ich mir dies vergegenwärtige, desto bewusster werde ich mir meiner Verantwortung. Dass ich alles dafür tun möchte, damit ich mit mir im Reinen bin. Damit Emmy mein Päckchen nicht tragen muss, sondern ein unbeschwertes, glückliches Hundeleben leben kann.

“Es scheint, als werden diese kleinen Herzen niemals müde, ihre Zuversicht und Liebe auszudrücken.”

In der vergangenen Woche habe ich in der ARD-Sendung “Maischberger” die Tierkommunikatorin Nicole Schöfmann gesehen. Für sie sind “Tiere spirituelle Wesen und verfügen über eine Seele”. Sie kann mit Tieren sprechen. Und, sie empfindet es als ihre Lebensaufgabe, die Ursachen von Krankheiten, psychischen Problemen und Schmerz im “Einklang mit der Seele eines Lebewesens” zu heilen. Denn sie spüre, wenn “Tiere seelisch krank sind”. In dieser Sendung hat sie auch ihr Buch “Hundeflüstern. Tierkommunikation und natürliche Heilung für Ihren Hund.” vorgestellt.

Lernen Sie, Ihren Hund wirklich zu verstehen.

Mit diesem Buch lernen Sie, die Seele Ihres Hundes zu verstehen und erfahren Wissenswertes über die spirituellen Hintergründe unserer Beziehung zu Hunden. Zudem erhalten Sie eine Einführung in die Tierkommunikation, so dass Sie selbst mit Ihrem Hund Kontakt aufnehmen können. Nicole Schöfman schreibt über die energetischen Hintergründe von Hundekrankheiten, Heilmethoden sowie Sterbebegleitung für Hunde.

Für mich ist dieses Buch ein echter Gewinn. Denn die praktische Anleitung zur Tierkommunikation ist sehr verständlich beschrieben und leicht umsetzbar. Ich habe bereits die ersten Schritte gemacht, um mit Emmy Kontakt aufzunehmen. Und ich freue mich schon jetzt darauf, dass wir uns mit jedem Übungstag noch besser verstehen werden und ich auf diesem Wege sehr viel für Emmy tun kann.

Wenn Sie mit Ihrem Hund Kontakt aufnehmen möchten, kann ich Ihnen dieses wundervolle Buch nur wärmstens ans Herz legen. Und wer einen Kontakt zur Tierkommunikatorin haben möchte, die in enger Verbindung mit Emmy steht und sie unterstützt, schreibt mir eine Mail, die ich dann sehr gerne weiterleiten werde.


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